Tourismusforschung

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Aufgabe der Tourismusforschung ist es, das Wissen über Märkte und (potenzielle) Urlauber auf Basis professioneller Marktforschung zu sichern und weiter auszubauen. Um dies zu erreichen, führen wir eigene Studienreihen wie T-MONA oder Länderstudien durch, beteiligen uns an etablierten Umfragen (z.B. Deutsche Reiseanalyse), analysieren Statistiken zum nationalen und internationalen Tourismus, führen Ad-Hoc-Forschungsprojekte (Spezialstudien) durch und beschäftigen uns mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf den Tourismus.

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Pro & Contra im August: Im Bademantel zum Frühstück

Menschen, die im Bademantel mit wenig bis nichts darunter am Frühstücksbuffet stehen, sind in Wellnesshotels ein gängiges Bild. Was halten Sie davon? Grauslich oder einfach nur bequem?

Pro

Über die Zumutbarkeit des Anblicks fremder, leichtbekleideter und nur partiell von Bademänteln bedeckter Körper in den unterschiedlichsten Ausprägungen, und das auch noch beim Essen, lässt sich natürlich manchmal streiten. Bei der Frage, ob ein Frühstück im Bademantel aber tatsächlich eine optische Zumutung ist oder nicht vielmehr einfach praktisch, plädiere ich aber eindeutig für einen gelassenen Umgang mit der Körperlichkeit. Die Einhaltung gewisser Grundregeln in punkto Hygiene setze ich natürlich voraus.

Beim Frühstück im Hotel bin ich jedenfalls eher damit beschäftigt, mich zwischen Croissant und Briochekipferl zu entscheiden, als mir Gedanken über die aus dem Bademantel hervorblitzende Körperbehaarung meines Tischnachbarn zu machen. Und auch umgekehrt: Überlegen Sie sich etwa, ob Sie in Badebekleidung den ästhetischen Ansprüchen der anderen Gäste entsprechen? Wenn ja: Schade, denn vielleicht könnten Sie ohne diesen Gedanken ihren Urlaub noch mehr genießen.

Abgesehen davon: Gerade als Wellnessgast steht für mich Entspannung im Vordergrund. Die Vorstellung, den Tag ohne viel Aufwand in bequemer Kleidung verbringen zu können, finde ich angenehm und zum Urlaubsthema passend. Diesbezüglich leider negativ in Erinnerung geblieben ist mir ein Kurzurlaub in einem eigentlich netten Hotel mit Wellnessbereich. Das Essen (4x täglich, da Vollpension) fand in Straßenbekleidung im „normalen“ Restaurantbereich statt. Hätte ich alle Mahlzeiten in Anspruch genommen, hätte ich mich an diesem Wochenende täglich bis zu 8mal (!) an- bzw. ausziehen müssen. Erholung sieht definitiv anders aus. ap

Contra

Kennen Sie das? Sie sitzen etwas früher als die anderen Gäste am Frühstückstisch, blicken sich dann irgendwann um und sind von unzähligen Wesen in weißen Bademänteln umgeben. Dieser verleiht diesen den Nimbus von Patienten eines Sanatoriums oder frisch aus dem Bett geschlüpfter und noch nicht gewaschener Gestalten, deren Anblick man vielleicht von zu Hause kennt, aber normalerweise nicht in der Öffentlichkeit gewöhnt ist.

Sie stehen beim Buffet, tauchen die manchmal etwas zu langen und weiten Ärmel in die Marmelade ein und streifen dann damit über die Käse- und Wurstplatten. Manchmal fällt auch noch ein Fluserl direkt in das Brotkörbchen, weil so ein Frotteemantel ja auch alles Mögliche an Fädchen und Bröserl anzieht, die sich dann irgendwann mal verselbständigen. Wenn sie zu ihrem Platz geschlurft sind, dann sitzen die an Röcke gewöhnten Damen zwar sittlich an ihrem Platz, die Männer machen es sich aber gewohnt breitbeinig bequem. Dann klaffen die Mäntel schon mal auseinander und geben den Blick auf die hoffentlich darunter befindliche Badehose frei.

Ich habe immer den Eindruck, dass der Bademantel dazu berechtigt, sich nicht zu frisieren, zu rasieren und vermutlich auch nicht zu waschen, "weil man ja dann eh gleich in den Pool hüpft". Muss das wirklich sein? Kann man zum Essen nicht etwas anderes (gerne Bequemes) anziehen? Vielleicht motiviert einen das ja dazu, doch die eine oder andere Spazierrunde zu drehen und den Urlaub nicht nur indoor am Pool, in der Sauna oder auf dem Massagetisch zu verbringen. mm

 

Pro
36 %
Contra
64 %

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