Tourismusforschung

Aufgabe der Tourismusforschung ist es, das Wissen über Märkte und (potenzielle) Urlauber auf Basis professioneller Marktforschung zu sichern und weiter auszubauen.

Um dies zu erreichen, führen wir eigene Studienreihen wie T-MONA oder Länderstudien durch, beteiligen uns an etablierten Umfragen (z.B. Deutsche Reiseanalyse), analysieren Statistiken zum nationalen und internationalen Tourismus, führen Ad-Hoc-Forschungsprojekte (Spezialstudien) durch und beschäftigen uns mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf den Tourismus.

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Pro & Contra im Oktober: Infos zum Angreifen
Liebevoll und informativ gestaltete Morgenzeitungen am Frühstückstisch, Wanderkarten mit Geheimtipps, Abendinfoblätter mit Veranstaltungshinweisen für den nächsten Tag - gern gesehene Lektüren oder Papierverschwendung?

Pro

Ich gebe es zu, ich bin ein Freak! Ich liebe Morgenzeitungen am Frühstückstisch und lese sie jeden Tag von der ersten bis zur letzten Seite. Dadurch bin ich im Laufe der Zeit wirklich anspruchsvoll geworden.

Das Wetter von ganz Österreich? Geht gar nicht. Die Mondkalenderaussichten amüsieren mich, brauche ich aber nicht ernsthaft. Mir ist im Urlaub meistens ziemlich egal, ob ein guter Tag zum Tomatenanbauen ist. Ausflugstipps sind immer schön und haben mich schon öfter dazu gebracht, unsere Tagesplanung über den Haufen zu werfen. Besonders wichtig ist natürlich das Menü für den Abend, denn mit vollgegessenem Magen braucht man ja schon einen Ausblick auf Kommendes. Besonders liebe ich Zitate, da kann es schon passieren, dass ich die Morgenzeitung auch mit nach Hause nehme, um sie mir aufzuheben. Eine schöne Idee habe ich letztens im Urlaub gesehen. Am Tag, an dem die meisten Gäste abreisten, wurden in der Morgenzeitung die Top-10 der vergessenen Gegenstände in Hotelzimmern aufgelistet.

Ich möchte im Urlaub schnell und effizient informiert sein, daher blättere ich auch durch die Informationsmappen, die am Zimmer aufliegen. Mein Mann belächelt diesen Tick von mir, ist aber dann doch froh, wenn ich weiß, wie lange wir das Zimmer am Abreisetag behalten dürfen. Er würde es natürlich niemals zugeben. gw

Contra

Ich bin eine Leseratte. Schon seitdem ich lesen kann, lese ich alles in meiner Umgebung, wenn ich nicht sowieso ein Buch mithabe. Auch in Hotels lese ich gerne. Ich lese Aushänge, Plakate, sogar die Beschreibung des Fluchtweges. Morgenzeitungen am Frühstückstisch lese ich nie. Und das hat mehrere Gründe: Ich urlaube nicht alleine und daher sitze ich auch nicht alleine beim Frühstück. Und ich finde es über alle Maßen unhöflich, wenn mein Gegenüber beim Frühstück oder Abendessen liest. Um das den Mitreisenden nicht anzutun, lese ich sie auch nicht. Und ehrlich gesagt, reizt es mich auch selten. Die Aufmachung dieser Morgenzeitungen ist oft wenig ansprechend: quietschbunte Farben, lustige Maxerln und Wettersymbole, nicht unbedingt farblich abgestimmte Schleiferln rund um das bunte Papier. Inhaltlich finden sich neben den Wetteraussichten oft Infos, die sich wie Werbeeinschaltungen der umliegenden Unternehmen lesen.

Am allerschlimmsten sind die Frühstückzeitungen, die in einer Mappe liegen und bei denen nur das Papier täglich ausgetauscht wird, nicht aber die Mappe erneuert – und das sieht man ihr meistens an: abgegriffen, ausgebleicht, sich langsam auflösend oder gar mit Hinweisen auf das Frühstück des Vortages versehen. Diese Hinweise fehlen zumindest auf den oft sehr umfangreichen Hotelinfos am Zimmer – aber bei denen weiß ich auch nicht, wie viele Menschen sie schon in der Hand hatten, denn selten sehen sie so aus, dass man sie als sauber bezeichnen würde.

Haptik hin oder her, in den oben genannten Fällen ziehe ich Informationsvermittlung über Bildschirme vor: ist hygienischer, braucht kein Papier und wenn man auf jemanden wartet, kann man sich damit die Zeit vertreiben, aber niemand wird dadurch während des Essens belästigt. rr

Pro
70 %
Contra
30 %

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