Tourismusforschung

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Um dies zu erreichen, führen wir eigene Studienreihen wie T-MONA oder Länderstudien durch, beteiligen uns an etablierten Umfragen (z.B. Deutsche Reiseanalyse), analysieren Statistiken zum nationalen und internationalen Tourismus, führen Ad-Hoc-Forschungsprojekte (Spezialstudien) durch und beschäftigen uns mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf den Tourismus.

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Pro & Contra im Dezember: Hotelkatze
Katzen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Haustieren der Europäer. Und auch YouTube kann sich der Millionen von Katzenvideos nicht erwehren. Doch nur logisch, die pelzigen Herzensbrecher auch im Tourismus einzusetzen, oder?

Pro

Katzen machen alles besser. Sie machen sogar das Internet zu einem besseren Ort. Nicht umsonst strotzen die Social-Media-Kanäle nur so vor Cat Content jeglicher Art. Meist sind es Videos von flauschigen Stubentigern, die sich in viel zu kleine Boxen zwängen, mutige Kätzchen, die Christbäume erobern oder müde Hauskatzen, die sich in den spektakulärsten „Yoga-Posen“ vom Nichtstun erholen. Eine Katze muss sich nicht groß anstrengen, um eine noch größere Wirkung auf uns zu haben.

Insofern liegt mir die Behauptung nahe, dass Katzen selbst einen Urlaub besser machen. Sie bringen quasi das Urlaubsherz in Wallung. Oder eigentlich: Sie beruhigen es. Studien zufolge wirkt sich das Schnurren einer Katze – bei 25 bis 40 Hz – positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Eine schnurrende Katze zaubert also nicht nur ein Lächeln auf unsere Lippen, sondern lindert auch Schlafstörungen, hilft bei Depressionen und mindert Stress. Viele Cat-Ladies und Cat-Men haben aber leider keine Möglichkeit, eine Katze zu halten. Somit müssen sie sich ihre „Dosis Katzenschnurren“ woanders holen. Am besten in einem Ambiente, das ohnehin schon auf Erholung ausgerichtet ist. Eine Hotelkatze bietet da alle Vorzüge einer Fellnase, ohne, dass man selbst das Kisterl reinigen oder Futter kaufen müsste. Frühmorgens, wenn einen der Kaffeegeruch in die Lobby lockt, wird man gleich von einem freundlichen Kätzchen begrüßt. Und am Nachmittag döst man in flauschiger Gesellschaft vor dem Hotel in der Sonne. Da muss man doch wirklich kein teures Spa-Hotel buchen für diesen „Wellnessfaktor“.

Schon alleine die Anwesenheit einer Katze macht glücklich. Vielleicht ist es ihre elegante Art, ihre gleichzeitige Tollpatschigkeit oder doch ihre Wärme und Sanftmut? So oder so: Der zusätzliche Erholungswert, den eine Hotelkatze beschert, ist enorm. bh

 

Contra

Ich oute mich gleich zu Beginn: Ich bin ein Katzenfan. Ich liebe diese wunderbaren, anmutigen und eigensinnigen Samtpfoten. Menschen, die Katzen nicht mögen, haben noch nie eine schnurrende Katze auf ihrem Schoß hinter dem Ohr gekrault. (Ansonsten sind sie mir suspekt, Allergiker mögen entschuldigt sein.)

Diese beruhigende Wirkung, die sie ausstrahlen und welche Ehre, wenn man auserkoren wird sie streicheln zu dürfen. Gerade die Unbestechlichkeit der Katzen liebe ich besonders. Und gerade eben, weil ich diese phantastischen Tiere so sehr liebe, stehe ich strikt hinter der Selbständigkeit der Katze. Sie im Tourismus „einzusetzen“ verstößt meiner Meinung nach gegen die naturgegebenen Grundrechte der Katzen auf Freiheit und Selbstbestimmtheit.

Katzenhotels, Katzen Cafés, kollektives Katzengestreichel als Kinderattraktion. Ich sage Nein, das ist zu viel für jede Katze und jeden Kater. Versetzen wir uns einmal in die Lage der Mieze: Immer wieder mit neuen Menschen konfrontiert zu werden, die mir nachlaufen, versuchen mich hochzuheben oder mich festzuhalten. Fremde, die mich mit allerlei Unfug füttern, dem ich zwar nicht widerstehen kann, aber dann Bauchschmerzen davon bekomme. Wenn ich mich dann wehre und den einen oder anderen Kratzer austeile, ist es auch wieder nicht in Ordnung und ich werde zwangsversetzt.

Also bitte, hiermit appelliere ich an Jede und Jeden von Ihnen, lassen wir doch die Katzen einfach Katzen sein. Wir können uns getrost auf die vielfältigen Vorzüge von Urlaub in Österreich verlassen, die uns laufend phantastische Nächtigungszahlen bescheren. ta

 

Pro
57 %
Contra
43 %

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