Tourismusforschung

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Aufgabe der Tourismusforschung ist es, das Wissen über Märkte und (potenzielle) Urlauber auf Basis professioneller Marktforschung zu sichern und weiter auszubauen. Um dies zu erreichen, führen wir eigene Studienreihen wie T-MONA oder Länderstudien durch, beteiligen uns an etablierten Umfragen (z.B. Deutsche Reiseanalyse), analysieren Statistiken zum nationalen und internationalen Tourismus, führen Ad-Hoc-Forschungsprojekte (Spezialstudien) durch und beschäftigen uns mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf den Tourismus.

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Pro & Contra im Dezember: Musikberieselung in allen Lebenslagen
Wo wird man nicht überall mit Musik beschallt. In Geschäften, auf Weihnachtsmärkten, in Lokalen, in Hotellobbys, in der Warteschleife… Entspannend oder nervend? Was sagen Sie?

Pro

Musikbeschallung empfinde ich dann als nervig, wenn sie zu aufdringlich ist und überhaupt nicht meinen Geschmack trifft. Das ist in der Praxis aber kaum jemals der Fall.

Beispiel Einzelhandel. Hier ist die Songauswahl meistens doch ganz gelungen. Erst letzte Woche habe ich in einem Geschäft sogar ein Lied von meiner Handy-App erkennen lassen, weil es mir so gefallen hat. Auf Weihnachtsmärkten? Ja, da wird Weihnachtsmusik gespielt. Ich finde, das gehört dazu. Heiligabend legt Mutti doch auch eine CD in die Stereoanlage. In Lokalen? Jedes hat eine bestimmte Atmosphäre und die wird entscheidend durch die Musik geprägt. Hier hat man die freie Wahl, ein Lokal passend zum Musikgeschmack zu wählen. Aus meiner Sicht eine Bereicherung und keine Quälerei. Im Gegenteil: Mittlerweile erscheinen mir Lokale ganz ohne Musik eher befremdlich.

Musik in Hotellobbys? Ist nicht wirklich nötig, aber stört auch nicht weiter – genau wie Musik in Fahrstühlen. Warteschleifenmusik? Da achte ich sogar gezielt auf die Musikauswahl. „Money for nothing“ von Dire Straits in der Bank Austria Warteschleife? Ich schmunzle.

Diese Einzelbeispiele fügen sich zu einem Gesamtbild: Musikbeschallung ist prinzipiell gut. Wie immer kommt es auf das richtige Maß und die passende Songauswahl an.

Interessantes Detail zum Schluss: Es konnte gezeigt werden, dass klassische Musik in U-Bahnhöfen die Bereitschaft zu Gewalt und Vandalismus senkt. hs

Contra

Ich liebe Musik. Von Pop, Rock über HipHop und Dancehall bis hin zu Klassik bin ich für die unterschiedlichsten Genres zu begeistern. Und ja, ich bin auch eines der Exemplare, das mit großer Leidenschaft Weihnachtslieder hört. Ab dem ersten Advent gibt es kein Halten mehr und von Klassikern wie „Stille Nacht“ intoniert vom Kinderchor bis hin zu „All I want for Christmas is you“ werden die saisonalen Musikschmankerl bei mir rauf und runter gespielt.

Und nun kommt das große Aber: Ich bestimme selbst was ich wann meinen Ohren zu Gemüte führe. Ich höre bewusst Musik und entscheide mich worauf ich gerade Lust habe. Zugegeben morgens läuft schon mal das Radio im Hintergrund, aber auch das schalte ich ein und eben auch wieder aus, wenn ich genug habe.

Aber beim Einkaufen in Geschäften oder in Hotellobbys dieses Hintergrundgedudel oder noch schlimmer in Lokalen die viel zu laute Musik, die ein Gespräch nur schwer möglich macht – darauf kann ich sehr gerne verzichten. Beim Einkaufen brauche ich keine weitere Unterhaltung, ich bin mit den Waren beschäftigt und in Lokalen unterhalte ich mich doch lieber mit meinen Freunden, als stumm neben ihnen zu sitzen, weil ich nach dem dritten „Wie bitte?“ aufgegeben habe, etwas zu erzählen. Das Gleiche gilt für Warteschleifen. Eine sich ständig wiederholende Melodie im Stil einer Schallplatte mit Sprung, lässt die Wartezeit eher länger erscheinen als diese zu verkürzen.

Wenn man also mich fragt, dann sage ich freundlich aber bestimmt „Nein Danke“ zu ungefragter und permanenter Musikbeschallung in unserer ohnehin schon viel zu lauten Welt. ta

 

Pro
51 %
Contra
49 %

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