Niederlande Tourismusausblick

Niederlande: Tourismusausblick

April/Mai 2021: Plan für Öffnungsschritte – dringende Empfehlung, keine Auslandsreisen zu unternehmen – optimistisches und pessimistisches Szenario – Buchungen für Sommer/Herbst 2021 – Thema Stornobedingungen – tagesaktuelle Informationen

Die Corona-Neuinfektionszahlen stabilisieren sich auf hohem Niveau

In der Woche von 7. bis 13. April 2021 wurden 51.240 Neuinfektionen gemeldet. Das ist eine Steigerung von 6 % gegenüber der Woche zuvor. Es wurden 488.750 Tests durchgeführt. Der Reproduktionsfaktor liegt jetzt knapp unter 1. Die Anzahl der neuen Patienten, die mit COVID-19 auf die Intensivstation aufgenommen wurden, stieg leicht von 381 auf 386. Die Niederlande haben am 6. Jänner 2021 mit der Impfung begonnen. Mittlerweile wurden in den Niederlanden knapp 3,8 Millionen Impfungen durchgeführt. Diese Zahl beinhaltet sowohl die erste als auch die zweite Impfung. Die niederländische Regierung schätzt, dass mit Ende Juni genug Impfstoff zur Verfügung steht, um allen Niederländern über 18 Jahre zumindest die erste Teilimpfung anzubieten. Dies vorausgesetzt, die Impfstofflieferungen und die Impflogistik funktionieren wie geplant. Laut einer Befragung des „Rijksinstituut voor Volksgezondheid“ liegt die Impfbereitschaft bei knapp 76 %. Das bedeutet bei rund 14,1 Mio. über 18-jährigen Niederländern, dass rund 10,7 Mio. Niederländer bereit sind, sich impfen zu lassen. Die Impfbereitschaft nimmt mit zunehmendem Alter zu. Am 13. April 2021 hat die niederländische Regierung einen Fünf-Stufen-Öffnungsplan vorgestellt sowie eine Verlängerung des Lockdowns mit den bestehenden verschärften Maßnahmen bis mindestens Dienstag, 28. April 2021, beschlossen, um ausreichend Kapazitäten in den Krankenhäusern zu gewährleisten. Eine Reihe von Krankenhäusern ist bereits jetzt gezwungen, wichtige Operationen auszusetzen, da aufgrund der vielen Corona-Patienten bereits ein Engpass in der Kapazität vorliegt.

Unter der Bedingung, dass zum jeweiligen geplanten Eröffnungszeitpunkt die Krankenhauseinweisungen von Menschen mit COVID-19 deutlich abnehmen, sieht der Öffnungsplan die folgenden Schritte vor. Erster Schritt: frühestens am 28. April 2021 Öffnung der Terrassen und Geschäfte unter bestimmten Bedingungen; Ausgangssperre wird aufgehoben; Besuch von zwei Personen pro Haushalt. Zweiter Schritt: Mit 11. Mai 2021 könnten unter anderem Tierparks und Musikschulen wieder öffnen und die Teilnahme an Sportveranstaltungen könnte mit Zugangstests möglich sein. In einem dritten Schritt mit 26. Mai ist dann unter anderem das Öffnen von Restaurants, Kinos und Museen unter bestimmten Bedingungen geplant. In einem vierten Schritt ab 16. Juni könnten dann weitere Veranstaltungen zugelassen werden, und ab 7. Juli sollte unter anderem der Besuch von maximal acht Personen pro Haushalt möglich sein. Zudem bleibt die Aufforderung der niederländischen Regierung, bis 15. Mai 2021 keine Auslandsreisen zu buchen und zu unternehmen, bestehen. Ausnahme: absolut notwendige Reisen. Touristische Reisen und Familienbesuche sind keine notwendigen Reisen. Dabei handelt es sich de facto um kein Verbot, sondern um eine dringende Empfehlung der Regierung.

Für die Sommerferien hat die niederländische Regierung noch keine Empfehlung ausgesprochen. Mit 31. März wurde auch der Beginn der Ausgangssperre um eine Stunde, verschoben, sie gilt nun von 22.00 bis 04:30 Uhr. In dieser Zeitspanne ist es verboten, ohne triftigen Grund auf der Straße zu sein. Für alle Reisenden gilt, dass bei Einreise in die Niederlande ein negativer PCR-Test vorzuweisen ist, wenn sie mit dem Flugzeug, dem Schiff, einem internationalen Zug und dem Bus in die Niederlande reisen. Dieser PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Außerdem müssen alle Reisenden aus allen Ländern kurz vor der Abreise in die Niederlande einen Schnelltest machen, der negativ sein muss. Alle, die aus dem Ausland in die Niederlande einreisen, müssen eine Quarantäne von zehn Tagen einhalten. Nach fünf Tagen kann man sich aus der Quarantäne freitesten. Aufgrund der fortschreitenden Anzahl an Impfungen und der bis jetzt bestehenden und vorerst einmal bis 15. Mai 2021 verlängerten Reisehinweises „Code Orange“ (zehntägige Heimquarantäne bei Einreise) der niederländischen Regierung für alle Destinationen weltweit, nimmt die positive und hoffnungsvolle Stimmung in den Niederlanden auf den bevorstehenden Sommerurlaub wieder leicht zu.

Ein Bericht des „Sociaal en Cultureel Planbureau“ (SCP) in den Niederlanden zu „Ein Jahr mit Corona“, der am 3. März 2021 veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Niederländer ein Jahr nach Beginn der Coronakrise im Durchschnitt weiterhin eine hohe Lebensqualität haben. Es gibt jedoch schutzbedürftige Gruppen, für die diese Werte nicht gelten. Wo noch in den ersten Monaten Solidarität herrschte, hat das soziale Vertrauen in der zweiten Welle abgenommen und es gibt mehr Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Gruppen, z. B. nahmen die Spannungen zwischen Alt und Jung sowie zwischen kranken und gesunden Menschen zu. Die Coronakrise hat auch große Auswirkungen auf junge Erwachsene und auf sozial schwächere Gruppen.

Wirtschaftliche Erholung in Sicht

Ausgehend davon, dass die Impfraten in den Niederlanden und anderen europäischen Ländern rasch steigen und die sogenannten Sperrbeschränkungen auslaufen können, erwartet das niederländische Forschungsinstitut „Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis“ (CPB), dass die Wirtschaft 2021 um über 2 % und 2022 um 3,5 % wächst. Die Arbeitslosigkeit ist bemerkenswert niedrig geblieben, teils aufgrund umfangreicher Unterstützungsmaßnahmen, wird aber voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres auf 5 % steigen und anschließend auf 4,5 % sinken. Dies ergibt sich aus der neuen Wirtschaftsprognose für 2021 und 2022, die am 31. März 2021 vom CPB veröffentlicht wurde. Aufgrund der zweiten Coronavirus-Welle liegen die Wirtschaftswachstumszahlen für 2021 leicht unter jenen, die im den November-Prognosen veröffentlicht wurden. Die durch Corona verursachte Rezession drückt auch das Lohnwachstum im Jahr 2021 nach unten und dämpft damit den Anstieg der Kaufkraft der privaten Haushalte. Die vertragliche Lohnerhöhung am niederländischen Markt geht von 2,7 % im Jahr 2020 auf 1,5 % im Jahr 2021 und 2022 zurück. Das öffentliche Haushaltsdefizit wird in diesem Jahr mit fast 6 % des BIP seinen Höhepunkt erreichen und dann 2022 aufgrund des Auslaufens der finanziellen Unterstützungsmaßnahmen und des Anstiegs der Steuereinnahmen auf 1,7 % sinken. Dieses relativ optimistische Szenario geht davon aus, dass das Coronavirus unter Kontrolle gebracht werden kann. Da es immer noch sehr ungewiss ist, wie sich die Pandemie entwickeln wird, hat das niederländische Forschungsinstitut CPB auch ein pessimistisches Szenario ausgearbeitet. In diesem werden neue Coronavirus-Varianten, gegen die sich die derzeitigen Impfungen als unzureichend erweisen, im Herbst einen weiteren Ausbruch des Coronavirus verursachen. Dieser neue Ausbruch wird zusätzliches vorsichtiges Verhalten in den Haushalten sowie neue restriktive Maßnahmen auslösen, die wiederum das BIP senken und die Arbeitslosigkeit weiter erhöhen werden.

Mittelfristiger Ausblick 2022–2025

Die Wirtschaft erholt sich allmählich von der Corona-Rezession. Das BIP-Wachstum im Zeitraum 2022–2025 werde 2 % pro Jahr betragen, prognostiziert das niederländische Forschungsinstitut „Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis“ (CPB) in seinem 2021 aktualisierten Bericht. Das auf unveränderter Politik beruhende Staatsdefizit sinkt 2025 auf 1 % des BIP.

Wirtschaftliches Stimmungsbild

Nach der zweiten Berechnung des „Centraal Bureau voor de Statistiek“ (CBS) ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 0,1 % geschrumpft. Im zweiten Quartal 2020 ging das BIP um 8,5 % zurück, bevor es sich mit einem Wachstum von 7,8 % im dritten Quartal 2020 teilweise erholte. Mehr als die Hälfte dieses Wachstums, das größte aller Zeiten, ist auf den starken Anstieg des Haushaltskonsums zurückzuführen. Das Wachstum im dritten Quartal gleicht jedoch nicht den Rückgang in den ersten beiden Quartalen aus. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019 ging das BIP im vierten Quartal 2020 um 2,8 % zurück. Aus dem aktuellen Wirtschaftsbericht der AWA Den Haag (Außenwirtschaft Austria) geht hervor, dass die Staatsverschuldung der Niederlande (eine der niedrigsten in der EU) 2019 bei 49 % lag. Durch die Coronakrise ist diese 2020 auf 58,6 % angestiegen (Prognose 2021: 59,8 %). Die Inflation betrug 2020 1,6 %. Für 2021 kann man davon ausgehen, dass sich diese, da sich die wirtschaftlichen Bedingungen normalisieren, beschleunigen wird und bei durchschnittlich 1,9 % liegen wird. Die Niederlande verfügen über den größten Logistik-Hub in Europa. Zentraler Bestandteil ist der Tiefseehafen Rotterdam. Rotterdam verteidigte auch 2020 seine Position als größter Hafen Europas. Die Konsumerholung wird durch die schwächere Einkommensentwicklung verlangsamt. Der Konsum der privaten Haushalte wird 2021 voraussichtlich um 4,2 % niedriger sein als 2019, während er 2020 immer noch 6,7 % unter dem Niveau des Vorjahres lag.

Leicht steigendes Buchungsaufkommen für Sommer/Herbst 2021

Mit der weiterhin aufrechten Aufforderung der Regierung, bis 15. Mai 2021 keine Reisen zu buchen und zu unternehmen, arbeitet das Infrastrukturministerium auch mit Fluggesellschaften und Buchungsplattformen zusammen, um den Verbrauchern den überzeugenden Rat zu geben, nicht ins Ausland auf Urlaub zu fliegen bzw. zu fahren. Das Interesse an Reisen sowie die Urlaubs- und Reiselust sind in den Niederlanden jedoch generell hoch. Einer Umfrage des niederländischen Tourismusdachverbands NBTC zufolge haben bereits 70 % der Niederländer konkrete Urlaubspläne für den kommenden Sommer (Tendenz steigend). 55 % von ihnen möchten nach Möglichkeit den Sommerurlaub im Ausland verbringen, vorzugsweise innerhalb Europas. Eine Umfrage der European Travel Commission (ETC) zeigt zudem, dass die Niederländer unter den Top 5 sind, was die positive Reisestimmung für die Sommerferien betrifft. Jedoch muss auch die niederländische Reisebranche eine große Insolvenz beklagen: d-Reizen, eine der größten Reisebüroketten in den Niederlanden. Das Unternehmen beschäftigte mehr als 1.150 Mitarbeiter in den rund 285 Reisebüros in den Niederlanden. d-Reizen wurde 1966 gegründet.

Niederländische Reiseveranstalter berichten über ein leicht steigendes Buchungsaufkommen für Sommer/Herbst 2021. Auch in diesem Jahr sind Inlandsurlaub, Nahdestinationen und erdgebundene Ziele (Autorreisen) wieder gefragt. Besonders nachgefragt sind ruhige Reiseziele, Aktivurlaub (Wandern und Radfahren), kleine Hotels und Ferienwohnungen. Einige Reiseveranstalter berichten auch von einem Revival der Busreisen. Eine im März 2021 in den Niederlanden durchgeführte Umfrage des Forschungsbüros GfK im Auftrag von ANVR (Algemene Nederlandse Vereniging van Reisondernemingen) zeigt, dass 84 % der Befragten in diesem Sommer trotz aufrechter Corona-Maßnahmen wieder auf Urlaub fahren wollen, wenn dies erlaubt ist. Mehr als ein Viertel der Befragten gibt an, ihren Urlaub in den Niederlanden verbringen zu wollen. 31 % planen, mit dem Auto ans europäische Urlaubsziel zu fahren, 13 % wählen ein europäisches Flugziel und 8 % entscheiden sich für ein Urlaubsziel außerhalb Europas. Bei der Umfrage gaben zudem 82 % an, dass sie den Reiseempfehlungen der Regierung folgen werden. Mehr als die Hälfte der Befragten hält es zudem für äußerst wichtig, dass das Reisen zum und am Ziel sicher und verantwortungsbewusst durchgeführt wird.

Impfbereitschaft bei Reisen

Eine im Jänner 2021 in den Niederlanden durchgeführte Umfrage von zoover.nl (Urlaubsbewertungs- und Buchungsplattform) zeigt, dass mehr als acht von zehn Niederländern (81,9 %), die in diesem Jahr Urlaub im Ausland machen möchten, bereit sind, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, wenn dies verpflichtend ist. Zudem stimmten fast drei Viertel (71,1 %) der Befragten in den Niederlanden zu, dass eine Impfung bei Reisen ins Ausland obligatorisch sein sollte. Die Umfrage hat auch gezeigt, dass sechs von zehn Niederländern Urlaub im Ausland machen wollen, vier von zehn wollen ein Flugzeug nehmen, mehr als 50 % planen, mit dem Auto zu fahren, und 5 % wählen eine andere Art des Reisens.

Flexible Stornobedingungen nötig

Ein großes Thema sind weiterhin die Stornobedingungen: Um Planungs- und vor allem finanzielle Sicherheit zu haben, stehen flexible, großzügige und kulante Stornobedingungen an oberster Stelle der Konsumentenwunschliste. Die meisten Reiseveranstalter bieten sehr flexible und kulante Storno- bzw. Umbuchungsbedingungen und reagieren mit Geld-zurück-Garantien im Falle von COVID-19-bezogenen Änderungen bei Reisewarnungen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird noch wichtiger, wobei die Qualitätsansprüche gleichbleibend hoch sind. Insgesamt steigt die Nachfrage nach Ferienwohnungen und -appartements sowie Chalets.

Kaum Änderungen bei der Einstellung zu Österreich-Reisen

Die Niederländer haben Lust auf Österreich-Reisen und das Interesse ist nach wie vor groß. Mit dem weiterhin geltenden Reisehinweis der niederländischen Regierung „Code Orange“ für ganz Österreich (zehntägige Heimquarantäne), dem verpflichtenden PCR-Test bei der Einreise und dem Aufruf der Regierung, bis 15. Mai 2021 nicht zu verreisen, bleiben die Niederländer in einer abwartenden Position. Aufgrund steigender Buchungszahlen bei den großen Reiseveranstaltern ist aber auch schon eine Tendenz in Richtung immer konkreter werdender Urlaubspläne zu beobachten.

Reisen werde zukünftig anders sein, so lautet das Fazit einer Expertenrunde der Reisebranche in den Niederlanden: weniger weit, weniger Flüge über kurze Strecken, mehr Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit, Ruhe, Sicherheit und Kontrolle. Die Niederländer sind jedoch bestrebt, diesen Sommer wieder zu reisen. Das Bedürfnis und die Bereitschaft zu reisen sind bei vielen Niederländern groß. Das zeigt auch eine im März 2021 im Auftrag von ANVR (Algemene Nederlandse Vereniging van Reisondernemingen) durchgeführte Umfrage, bei der 84 % der Befragten angaben, dass sie auf Urlaub fahren wollen, wenn reisen wieder erlaubt ist. Es besteht ein großer Wunsch nach Urlaub, weil viele Niederländer im vergangenen Jahr nicht auf Urlaub gefahren sind. Unter anderem sind „Autodestinationen in der Nähe“, „kleine Orte“, „Urlaub in der Natur oder auf Campingplätzen“ beliebte Suchbegriffe der Niederländer bei der Online-Urlaubssuche. Ein großer Vorteil für Österreich ist die Tatsache, dass Österreich in den Niederlanden einen sehr hohen Stammgästeanteil hat (65 % der niederländischen Gäste wählen jedes Jahr bzw. regelmäßig die gleiche Region in Österreich; 87 % sind generell österreichtreu). Hier sind eine hohe Bekanntheit und Vertrautheit mit Österreich, mit der Region, ja auch mit dem Gastgeber vorhanden – Österreich punktet mehr denn je als sicheres, bekanntes und vertrautes Urlaubsland mit intakter sowie spektakulärer Natur, Berg- und Naturlandschaft. Wichtig für den niederländischen Gast bleiben Gemeinschaftserlebnisse. Gemeinsam Zeit zu verbringen ist weiterhin eine wichtige Motivation für Urlaub in Österreich, sei es mit der Familie, im Familienverband, in einer Mehrgenerationen-Konstellation oder mit Freunden. Dies ist auch am hohen Familienanteil unter den niederländischen Gästen ersichtlich. Zusätzlich ist die Erdgebundenheit ein erwähnenswerter Vorteil für Österreich, und zwar in puncto Flexibilität, Einfachheit und kurzfristiger Erreichbarkeit. Bezogen auf die Art der Anreise liegt die Autoanreise bereits bei über 80 %.

Laufende Kommunikation über aktuelle Situation

Laufende Kommunikation über die Situation und tagesaktuelle Informationsweitergabe an die Reisebranche und Gäste werden zusammen mit authentischer Kommunikation wichtiger denn je. Vertrauen und Zuversicht zu schaffen, Gesundheit, Hygiene und Sicherheit (Aufstellen und Kommunizieren von klaren Regeln) sowie Flexibilität zu zeigen sind Aspekte, die in der Kommunikation zudem einen wichtigen Stellenwert einnehmen, da sie auch als Auswahlkriterien bei der Suche nach der richtigen Feriendestination eine bedeutende Rolle spielen. Die niederländischen Gäste wünschen sich einen sicheren und erholsamen Urlaub in Österreich.

Es besteht eine große Erwartungshaltung, dass die Einschränkungen bzw. Maßnahmen hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften und Gesundheitsprotokolle klar und eindeutig kommuniziert werden. Hier besteht bei allen Gästen, auch bei den Stammgästen, ein hoher Informationsbedarf. Einheitlicher Tenor in der Reisebranche: Die Information über die Situation in den Destinationen, über Hygiene- und Sicherheitsvorschriften ist zentral und wichtig, um das Vertrauen beim Konsumenten und auch in der Reisebranche selbst zu stärken. In der Bildsprache sollten derzeit keine Bilder eingesetzt werden, die viele Menschen ohne Sicherheitsabstand zeigen.