Österreichs Tourismus blickt auf ein nachfrageseitig stabiles Wachstum zurück. Von Jänner bis Dezember 2025 wurden insgesamt 157,3 Millionen Nächtigungen verzeichnet – ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ankünfte erreichten 48,2 Millionen (+3,1 Prozent). Dies unterstreicht Österreichs Stärke als international beliebter Tourismusstandort.
„Österreichs Tourismus blickt auf ein insgesamt sehr solides Jahr zurück. Das Wachstum wird zunehmend internationaler – getragen von den CEE-Märkten sowie einer sehr starken Nachfrage aus den Fernmärkten wie den USA und China. Diese Entwicklung bestätigt unsere strategische Ausrichtung: Die Internationalisierung ist ein zentrales Ziel der Österreich Werbung, das wir durch eine gezielte Weiterentwicklung unserer Marktbearbeitung konsequent vorantreiben, um den Tourismusstandort Österreich langfristig resilient und wettbewerbsfähig zu positionieren. Österreich als kleines Land mit riesigem internationalen Potenzial“, sagt Astrid Steharnig-Staudinger, CEO der Österreich Werbung.
Besonders dynamisch entwickelten sich die mittel- und osteuropäischen Märkte.
Neben einem Nächtigungsplus von 6,1 Prozent aus Tschechien wuchsen Polen und die Slowakei besonders stark (+7,3 Prozent bzw. 6,4 Prozent). Damit setzt sich ein Trend aus den vergangenen Jahren fort: Die CEE-Region trägt zunehmend zur Diversifizierung und Resilienz des österreichischen Tourismus bei.
Ein hohes Wachstum gab es auch weiterhin aus den Fernmärkten. Die USA als wichtigster Fernmarkt legten bei den Nächtigungen noch einmal um 7,8 Prozent zu und erreichten mit 2,6 Millionen den höchsten jemals gemessenen Wert. Damit festigen die USA auch ihre Rolle als wichtiger Wachstumstreiber.
Aus dem traditionell wichtigsten asiatischen Herkunftsmarkt China setzt sich die Erholung fort: Die Nächtigungen stiegen im vergangenen Jahr um 14,7 Prozent auf knapp 750.000 Nächtigungen – immer noch deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau von fast 1,5 Millionen Nächtigungen.
Der deutsche Markt, traditionell der mit Abstand wichtigste Quellmarkt, blieb 2025 auf hohem Niveau stabil: Die Ankünfte legten um 2,1 Prozent zu, die Nächtigungen blieben mit +0,2 Prozent stabil. Aus den Niederlanden, dem zweitgrößten ausländischen Herkunftsmarkt, verzeichnete Österreich 2,4 Prozent mehr Ankünfte und 1,5 Prozent mehr Nächtigungen.
Die Schweiz blieb bei den Nächtigungen unter dem Vorjahresniveau (–1,3 Prozent), aus Großbritannien verzeichnet Österreich ein Nächtigungsplus von 2,1 Prozent. Zusammengenommen sorgen diese großen Kernmärkte für eine stabile Basis im österreichischen Tourismus.
„In den nahen europäischen Herkunftsmärkten zeigt sich weiterhin der Trend zu häufigeren, aber kürzeren Reisen. Diese Entwicklung spiegelt veränderte Reisegewohnheiten wider und unterstreicht die Bedeutung einer gezielten Ansprache für längere Aufenthalte und Nebensaisonen“, erklärt Steharnig-Staudinger.
Die Wintersaison 2025/26 startete stark: Die Monate November und Dezember verzeichneten 6,6 Millionen Ankünfte (+7,5 Prozent) und 19,7 Millionen Nächtigungen (+8,1 Prozent). Das Wachstum wurde dabei hauptsächlich von internationalen Gästen getragen: Die Nächtigungen aus dem Ausland stiegen über beide Monate um 10,7 Prozent, aus dem Inland um 1 Prozent.
„Die Weihnachtsferien 2025 verliefen in den Bundesländern sehr erfolgreich: Gute Wetter- und Pistenbedingungen sorgten für hohe Auslastungen und spürbare Zuwächse bei den Nächtigungen. Auch der Blick auf die Semesterferien stimmt zuversichtlich – die Buchungslage im Februar ist stabil bis sehr gut, vor allem in den Hauptferienwochen, mit weiterem Potenzial für kurzfristige Buchungen je nach Wetter- und Schneelage“, so Steharnig-Staudinger weiter.
Zu den wichtigsten Wachstumstreibern in den Monaten November und Dezember zählten vor allem Märkte aus Mittel- und Osteuropa sowie die USA. Besonders starke Impulse kamen aus:
Um Österreich 2026 und darüber hinaus international weiter als attraktive Ganzjahresdestination zu positionieren und die positiven Marktdynamiken gezielt zu nutzen, setzt die Österreich Werbung weiterhin auf eine starke internationale Präsenz und klar definierte marktstrategische Schwerpunkte. Dazu zählen starke Sichtbarkeit und Partnerschaften im Umfeld anstehender Großereignisse:
Manfred Huber
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