Radfahren bedeutet Freiheit – und doch ist da oft dieser Klang, der für Anspannung sorgt: die Fahrradklingel. Ihr Ton warnt, erschreckt, signalisiert Konflikt. Mit der neuen internationalen Kampagne „The Austrian Bike Bell“ macht die Österreich Werbung (ÖW) genau daraus ein positives Signal. Die Idee dahinter: Österreich schenkt der Welt die freundlichste Fahrradklingel, die zum hörbaren Botschafter für das österreichische Lebensgefühl auf zwei Rädern wird.
„Aus einem alltäglichen Geräusch wird mit ‘The Austrian Bike Bell’ ein sympathischer Klang, der für Gelassenheit und Gastfreundschaft steht. So wollen wir neue Zielgruppen für einen Radurlaub in Österreich begeistern – Personen, die neugierig sind und Lust haben, Radfahren neu zu entdecken. Auch wenn Radfahren besonders bei unseren Sommergästen beliebt ist, bietet Österreich mittlerweile ganzjährig coole Angebote – von der Gravel-Bike-Tour bis zum Genussradeln“, so Sandra Stichauner, Chief Marketing Officer der Österreich Werbung.
Herzstück der Kampagne ist ein atmosphärisch inszenierter Film, der die Entstehung der Klingel begleitet. Auf einer Reise durch Österreich werden visuelle Eindrücke und akustische Momente gesammelt und zu einem unverwechselbaren Sound verdichtet. Die Ausspielung erfolgt von 2. März bis 15. Mai in Deutschland, den Niederlanden und Tschechien online über YouTube und Amazon Prime und führt auf die Kampagnenplattform austrianbikebell.com. Rund um den Weltfahrradtag am 3. Juni wird „The Austrian Bike Bell“ in den Märkten Deutschland, Niederlande und Tschechien auch mit gezielten Aktivierungsmaßnahmen erlebbar gemacht wie etwa einem Outdoor-Spinning-Event, Gewinnspielen und Presseterminen. Entwickelt und umgesetzt wurde die Kampagne gemeinsam mit Wien Nord Serviceplan.
„The Austrian Bike Bell“ macht sichtbar, was österreichische Radgäste denken: Laut der T-MONA Studie der Österreich Werbung sind sie äußerst zufrieden (1,5 – 1,7 auf einer Skala von 1-6) mit ihrem Radurlaub in Österreich – Spitzenwerte erreichen dabei die Dimensionen Landschaft, Natur sowie Gastfreundschaft. Radfahrer:innen erleben Österreich als erholsam, freundlich und naturnahe. Generell sind Radurlauber:innen mit über 50 aber älter als der durchschnittliche Sommergast, Ziel der Kampagne ist es daher, auch jüngere Zielgruppen fürs Radfahren in Österreich zu begeistern.
Radurlauber:innen verfügen laut T-MONA über ein überdurchschnittliches Einkommen, reisen meist als Paar und bleiben mit durchschnittlich sieben Nächten länger als der typische Sommergast. Für die Wahl der Destination sind vor allem Natur und Landschaft, Berge sowie ein gut ausgebautes Radwegenetz entscheidend, auch Kulinarik spielt eine wichtige Rolle. 2025 gaben rund 13 Prozent der Sommerurlauber:innen an, einen Rad- oder Mountainbikeurlaub in Österreich verbracht zu haben – wichtigste Herkunftsmärkte sind Österreich (43 %) und Deutschland (41 %), gefolgt von den Niederlanden (6 %) und Tschechien (3 %).
2025 fielen bereits 28,1 Prozent aller Nächtigungen in Österreich auf die Monate April, Mai, September, Oktober und November – knapp ein Drittel aller Reisenden reist also bereits in den Nebensaisonen. Auch Radurlaub ist längst kein reines Sommerprodukt mehr. Frühling und Herbst holen stark auf und sind mittlerweile fast genauso relevant wie die Hochsaison. So machten 2018/2019 laut T-MONA 12 Prozent der Gäste in der Sommer-Hochsaison einen Radurlaub, die Vorsaison (10 %) und Nachsaison (9 %) waren weniger beliebt bei Radgästen. Im Tourismusjahr 2024/2025 verteilt sich Radurlaub bereits wesentlich stärker über das gesamte Jahr: 14 Prozent radeln in der Vorsaison, 15 Prozent in der Sommer-Hauptsaison und 12 Prozent in der Nachsaison.
Die Erlebnisregion Thermen- & Vulkanland im Südosten der Steiermark zeigt exemplarisch, wie Radurlaub zunehmend ganzjährig funktioniert. Radfahrer:innen erwarten hier rund 6.000 Genuss-Kilometer und 14 Themenradwege. Dank des milden Klimas zählt die Region zu den sonnenreichsten Radregionen Österreichs – und ermöglicht Radgenuss bis weit in Herbst und Winter hinein.
„Wir merken deutlich, dass die Nachfrage nach Radurlaub in der Vor- und Nachsaison in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Gerade der frühe Frühling lockt bereits zu Touren entlang bärlauchduftender Wälder und durch die sanfte Hügellandschaft im Südosten der Steiermark. Auch der Herbst mit feinster Kulinarik rund um Wein, Kürbis, Brettljause im Buschenschank oder Sturm und Maroni ist für viele Gäste zu einer besonders attraktiven Radreisezeit geworden. Dank unseres milden Klimas ist Radfahren bei uns sogar im Winter möglich – ideal kombinierbar mit Regeneration im mineralstoffreichen Thermalwasser in einer der sechs Thermen der Region. Ein Radurlaub im Thermen- & Vulkanland ist somit zu jeder Jahreszeit und für jeden Radfahrtyp ein genussvolles Erlebnis“, sagt Christian Contola, Geschäftsführer der Region Thermen- und Vulkanland.
Radfahren zählt 2026 zu den zentralen Schwerpunktthemen der Österreich Werbung. Mit der Kampagne „The Austrian Bike Bell“ wird das Thema Radfahren emotional aufgeladen und international noch stärker sichtbar gemacht. Ergänzend dazu arbeitet die Österreich Werbung seit mittlerweile acht Jahren gemeinsam mit sieben Landestourismusorganisationen in der strategischen Themenkooperation Rad daran, Österreich als vielseitige Raddestination zu positionieren. Das gemeinsame Portfolio umfasst 2026 insgesamt 25 Leitprodukte und -regionen – darunter auch die Erlebnisregion Thermen- & Vulkanland in der Steiermark.
Die Page bike.austria.info bündelt sämtliche Leitprodukte und bietet Inspiration für individuelle Entdeckungsreisen.
Mag.a Julia Kernbichler
Corporate Communications
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