Statistik Kalenderjahr 2018

Statistik Kalenderjahr 2021 und Dezember 2021 (Hochrechnung)

Kalenderjahr 2021: -19% weniger Nächtigungen als 2020 bzw. -48% im Vergleich zu 2019

  • Seit 2020 ist der Tourismus geprägt von den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie (u.a. Betriebsschließungen in Österreich, internationale Reisebeschränkungen, Rückgang Flugverkehr, Reisewarnungen, etc.). 
  • Im Kalenderjahr 2021 verzeichnete der österreichische Tourismus 79,6 Mio. Nächtigungen, was einen Rückgang von -18,7% zu 2020 bedeutet. Im Vergleich zu 2019 waren es -47,9%. Damit liegt das Niveau auf jenem von 1970 (79,5 Mio. NÄ). Die Ankünfte verbuchen mit 22,1 Mio. ein Minus von -11,5% bzw. -52,1% im Vergleich zu 2019. Die Nächtigungen inländischer Gäste lagen um -25,9% unter dem Wert von 2019, die Nächtigungen ausländischer Gäste um -55,7%.
  • In einigen Bundesländern konnten die Nächtigungen im Kalenderjahr 2021 gesteigert werden im Vergleich zum Vorjahr: Burgenland +9,7%, Niederösterreich +9,4%, Wien +8,9% und Oberösterreich +5,2%. Die stärksten relativen Rückgänge gab es in Tirol (-28,9% NÄ) und Vorarlberg (-28,3% NÄ). Im Vergleich zu 2019 waren die relativen Rückgänge im Kalenderjahr 2021 im Burgenland (-20,3% NÄ) und in Kärnten (-23,5% NÄ) am geringsten.
  • In der bisherigen Wintersaison (November bis Dezember), wurden im österreichischen Tourismus 9,4 Mio. Nächtigungen (+415% NÄ) und 2,5 Mio. Ankünfte (+575% AN) gemeldet. Zu berücksichtigen ist, dass es ab dem 22. November zu behördlich verordneten Betriebsschließungen kam. Im Vorjahr galt bereits ab dem 03. November ein Lockdown. Im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie waren es -46,2% bei den Nächtigungen und -58,2% der Ankünfte.
  • Der Dezember verbuchte einen Nächtigungsrückgang von -49,7% und einen Ankünfterückgang von -60,8% i Vergleich zu 2019. Die wichtigsten Herkunftsmärkte im Dezember waren Deutschland mit 2,7 Mio. Nächtigungen,  die Niederlande mit 699 Tsd. NÄ, Belgien mit 160 Tsd. NÄ und Tschechien mit 149 Tsd. NÄ.

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