ÖW New York

25.09.2019

ÖW New York

v.l.n.r.: Marsa Kindl-Omuse, Gabriele Wolf, Michael Gigl, Marie Polt, Sigrid Pichler, Anna Hotter, Eva Schmiedleitner

Eva Schmiedleitner

  1. Ellbogentechnik vs. Anstellen: In den USA ist es selbstverständlich sich anzustellen und sich nicht vorzudrängen.
  2. Mein Wohlfühlort ist der Attersee im Salzkammergut. Einfach die Seele baumeln lassen am Bootssteg umgeben von Bergen, besser geht es nicht!
  3. Ich arbeite bereits seit 1997 für die ÖW in New York. Was ich gelernt habe: Man muss immer bereit sein für Veränderungen.
    Mein spannendstes Ereignis war die Erfindung des Internets, was zu einer enormen Erweiterung meines Job-Horizonts geführt hat. Digitales Marketing nimmt einen großen Teil meines Arbeitstages in Anspruch.

Sigrid Pichler

  1. Nach 21 Jahren in New York gehen mir immer noch ab: Tempo Taschentücher, Leberkassemmeln, Schokobananen. Die Offenheit und „say it as it is“ ist, was ich an Amerikanern im privaten sowie beruflichen Umgang sehr schätze. 
  2. Ganz unter dem Motto „ein Sommer wie damals“: Waidhofen an der Ybbs, Niederösterreich (Heimatort meiner Mutter) ist bis heute unser Sommer-, Winter- und Wochenendfrische-Ziel. Die Highlights waren und sind bis heute: Baden an der Ybbs (update 2019: Paddleboarden an der Ybbs), E-Bootfahren am Lunzer See, unzählige Male egal zu welcher Jahreszeit auf die Obere Kapelle gehen und im Grasberg einkehren.
  3. Wie gesagt, ich arbeite seit 21 Jahren im Marktoffice New York. Top Tipps für den US Markt: - be direct - react quickly - give them the news, the most secret secret, the most unbeaten unbeaten path.

Gabriele Wolf

  1.  Wasser ist nicht gleich Wasser. In meiner langen ÖW-Zeit hat sich eine Tatsache nie geändert: Amerikanische Gäste können ohne Eiswürfel im Glas kein Wasser trinken, und unsere österreichischen Gastgeber verstehen es nicht, wie man nur Eiswürfel ins Wasser geben kann und dieses auch noch zu trinken vermag.
  2. Die österreichischen Seen sind für mich ein toller Ort der Ruhe und Erholung - ganz speziell der Wolfgangsee. Ich habe dort meine Kindheit verbracht und kann mich immer noch an das Plätschern des Wassers am Bootssteg erinnern. Das Wasserlauschen am Bootssteg ist für mich heute Meditation auf österreichisch!
  3. Information, dann Presse + Medienarbeit, dann Affinity Group Marketing , dann Product Innovation + B2B Plattformen und das alles in der ÖW New York. Tipps: Amerikanische Gäste sind so dankbar, wenn man ihnen lokale Gastgeber vorstellt, damit sie die lokale Kultur anhand von Geschichten kennenlernen können. Für sie stellt das einen Kulturtransfer der besonderen Art dar. In den USA geht alles sehr schnell. Daher antworten sie auf alle Anfragen unmittelbar, aber auf jeden Fall innerhalb von 24 Stunden. Wichtig: Amerika hat sich zu einem Nichtraucherland entwickelt und das Rauchen in öffentlichen Räumen stößt auf großes Unverständnis.

Anna Hotter

  1. In den USA sind alle per du und wollen auch nicht mit dem Nachnamen angesprochen werden. Allerdings wundern sich die „Amis“ wenn man sie mit Bussi-links-Bussi-rechts begrüßt! Und das Brot riecht hier nicht so gut. 
  2. Jede Filiale von Martin Auer in Graz. Wenn es nach frischem Schwarzbrot riecht, kann man nur happy sein!

Michael Gigl

  1. Beide Länder glauben, sie sind der Nabel der Welt. Bei einem wissen wir, dass dem nicht mehr so ist, beim Anderen auch schon langsam! 
  2. Nachdem ich in Wien aufwuchs, gibt es hier noch immer eine Fülle von Plätzen, wo ich mich richtig zu Hause fühle. Zum Beispiel das Gasthaus Birner an der Alten Donau, wo die Kellner mit dem Tableau über die Straße müssen, um in den tollen Gastgarten zu kommen. Oder das Café Bräunerhof, wo ich als Jugendlicher wöchentlich vor dem Elmayer-Unterricht mit meinem besten Freund philosophierte.
  3. Deutlich mehr als die Hälfte meines Lebens bin ich nun schon in den USA und konnte sowohl an der Westküste (Los Angeles) und an der Ostküste (New York) große Erfahrung sammeln.  Meine Top 3 Tipps zur Marktbearbeitung: Wer Erfolg will, muss sich committen. Schnell reagieren, das ist wichtig: Dinge passieren schneller und Entscheidungen werden rascher getroffen. Amerikanische Geschäftspartner erwarten daher auch rasches und fundiertes Reagieren auf Anfragen. Und nicht alles geht allein mit digitaler Kommunikation. Amerikaner sind sehr gesellige Menschen, persönlicher Austausch und Beziehungen sind weiterhin immens wichtig.

Marsa Kindl-Omuse

  1. Nach 20 Jahren in den USA bewundere ich noch immer den Optimismus der Amerikaner. Sie finden in allem etwas Positives und Schönes und sind auch nicht schüchtern, dies zu verkünden. Mir gefällt auch sehr die ‚go-getter‘ Mentalität der Amerikaner. Nichts ist zu groß oder unmöglich, und selten hört man ein „naja, schau ma mal“.
    Vermissen tu ich bis heute noch unser gutes, gesundes Brot. Mittlerweile backe ich daher mein eigenes Natursauerteig-Roggenbrot, würde es aber viel lieber in der Bäckerei schnell kaufen!
  2. Mein Wohlfühlort in Österreich ist auf alle Fälle der Naturgarten meiner Eltern in Zell am See. Schwimmen im klaren Bio-Teich und dann die wunderschönen Berge als Hintergrund, da kann ich so richtig meine Seele baumeln lassen. Und die Heurigen in Wien und Umgebung. Ein Nachmittag mit meinen Freunden, weißen Spritzern und Liptauerbroten, oh, da freut sich mein Herz!
  3. B2B-Marketing, Kundenmanagement (jetzt Partnermanagement), Marketing/Kampagnenmanagement, und das seit 15 Jahren in New York. Top 3 Tipps für die Arbeit: eine win-win Einstellung haben und nicht nur sein eigenes Ziel versuchen zu erringen, schnelle Antwortzeiten auf Emails/Anfragen beachten (am besten 24 Stunden aber maximal 48 Stunden) und Religion und Politik in Meetings vermeiden.

Marie Polt

Derzeit in Karenz.