ÖW Budapest

25.09.2019

ÖW Budapest

v.l.n.r. Ildikó Kaufmann, Krisztina Kocsis, Szilvia Igaly, Lídia Schreder, Michael Strasser, Péter Szedlák

Péter Szedlák

  1. Gulasch, pörkölt oder doch gulyásleves: Welche schmeckt am besten vom großen Triumvirat? Alle drei Gerichte sind eigentlich ähnlich, den Unterschied macht lediglich die Saftmenge aus. Mir schmeckt der ungarische gulyásleves, also richtig Suppe mit viel Flüssigkeit – am besten heiß serviert aus dem Kessel mit scharfem Paprika und Weißbrot dazu.
  2. Der Hamam im Hotel Hochschober – nach dem Skifahren war es der perfekte Ausklang des Tages. Der traditionelle Hamam bietet neben der wohligen Wärme auch eine einmalige Atmosphäre. Eine Bereicherung für Körper und Seele.
  3. Angefangen habe ich als Praktikant im Urlaubsservice in Budapest, dann hat es mich in den Bereich der Wirtschaftskooperation verschlagen. Einige Zeit lang habe ich mich um die Pressearbeit, anschließend um die Verkaufsförderung und dann um das Partnermanagement in Ungarn gekümmert. Zurzeit bin ich verantwortlich für die Koordination des Marketingteams in Budapest, die Koordination der Workshopserie CEE, Wirtschaftskooperationen sowie Partnermanagement-Administration-Controlling für Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien und Rumänien.

Krisztina Kocsis

  1. Die freundschaftliche, lässige Einstellung zum Leben in Österreich gefällt mir sehr gut. Die Ungarn sind leider weniger locker, wahrscheinlich geht das auch auf die Geschichte unseres Landes zurück.
  2. Radfahren oder Schifffahrt am Millstätter See – einfach herrlich und verkörpert alles, was für mich Österreich als Sommerdestination bedeutet: wunderschönes Wasser vor Bergkulisse naturnah erleben.
  3. Zuerst war ich Praktikantin der Verkaufsförderung (von Messeorganisation über Workshops, Reisebüroschulung bis hin zur Wirtschaftskooperationen) und des Urlaubsservice in Budapest, bevor ich mich um den B2B-Bereich (inkl. atb usw.) und die Messepräsenz sowie die Gestaltung von Printproduktionen gekümmert habe. Nach der Babypause bin ich wieder in die B2B-Betreuung eingestiegen, ergänzt durch die Unterstützung bei der Koordination der Workshopserie CEE. Zurzeit verantworte ich die Betreuung der ungarischen Reisebranche, für klassische Werbung wie Print-, Radio, Kino, OOH in Ungarn erweitert mit v.a. OOH Projekten in den Märkten Slowakei, Slowenien, Kroatien sowie die Koordination Ski amadé Winterbeileger in der Region.

Szilvia Igaly

  1. Die ungarische Version des klassischen Kaiserschmarrns wird mit Gries zubereitet. Das behaupten nur Ungarn, die noch nie einen köstlichen Kaiserschmarrn in der Hütte gekostet haben.
  2. Die Natur. Es ist eigentlich immer der Berg, wo ich zum letzten Mal in Österreich gerade war, es ist immer dieselbe Stimmung. Es kann im Winter ein schneebedecktes Tal oder im Sommer ein stiller Wald sein. Wunderschöne Landschaft, frische Luft kombiniert mit Bewegung – genug zum Wohlfühlen.
  3. Wie meine KollegInnen habe auch ich als Praktikantin angefangen, bevor ich fix eingestiegen bin und mich um Print-, OOH-, Radiokampagnen gekümmert habe. Es folgte der Presse- und PR-Bereich, dann Online Marketing ergänzt mit Social Media. In meinem „Projektportfolio“ fehlen nur noch Wirtschaftskooperationen und Tourismusforschung.

Ildikó Kaufmann

  1. Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten, wäre eine lange Liste. Aber der größte Unterschied für mich ist das Lebensgefühl. Ich genieße jedes Mal die unbeschwerte Lebenslust, wenn ich nach Österreich fahre. Egal ob in den Bergen oder in der Stadt, bei der Arbeit oder in der Natur. Ich habe das Gefühl, die Leichtigkeit ist überall präsent, und ich versuche dieses Gefühl immer auch mit nach Hause zu bringen.
  2. Mein Lieblingsort ist der Millstättersee. Ich habe meinen allerersten Österreichurlaub dort verbracht und zwei weitere Besuche folgten danach noch. Zusammen mit Freunden, mit der Familie, aber auch beruflich mit einer Pressegruppe verbrachte ich viel Zeit dort. Die Region vereint einfach (fast) alles, was ich an Österreich liebe.
  3. Ich habe vor fast 20 Jahren als Praktikantin im Budapester Büro angefangen, dann wurde ich Assistentin des Regionalleiters Zentraleuropa. In den vergangenen Jahren habe ich sehr unterschiedliche Aufgaben gehabt, war verantwortlich u.a. für Eigenproduktionen, Werbung in Printmedien, Radio und Outdoor, Medienplanung,  austria&more, Stammkundenprogramm, eine kurze Zeit auch im Kundenmanagement eingesetzt, setzte Sonderprojekte, wie das Mozartjahr oder das Haydnjahr um, betreue das ungarische austria.info Portal, die Newsletter, Online Werbung und in letzter Zeit auch die Mediaarbeit. Mein Number One Tipp: Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.

Lídia Schreder

  1. Unterschiede und Gemeinsamkeiten könnte ich zahlreiche auflisten, aber was mir noch in Ungarn sehr fehlt, dass sich vermehrt Menschen verstärkt für die Umwelt einsetzen. Das gehört in Österreich schon zum Alltagsleben, was für mich Österreich schon so auszeichnet.
  2. Wenn ich in Österreich bin, dann eindeutig zum Skifahren und zwar im Großarltal: die super präparierten schneesicheren Pisten, die zahlreichen Skilifte, das wunderschöne Panorama und die köstlichen Speisen nach dem Skifahren in den sonnigen Hütten garantieren mir ein vollkommenes Erlebnis, was ich mir von einem österreichischen Skigebiet erwarte.
  3. Ich bin in unserem Büro zuständig für Administration und Finanzwesen - die Aufgaben sind ziemlich komplex, weshalb ich mich in meiner Tätigkeit regelmäßig mit anderen Marktbüros der Region austauschen darf. Die Arbeit bietet mir umfangreiche Möglichkeiten, aktiv meine Kolleginnen und Kollegen im Marktbüro Budapest bei ihren speziellen Aufgaben zu unterstützen und zu helfen, egal, ob es um das Marketing oder finanzielle Fragen geht.

Michael Strasser

  1. Gemeinsamkeiten haben unsere beiden Länder unbeschreiblich viele, schon alleine bedingt durch unsere Geschichte. Und was Süßigkeiten und Torten betrifft, sind Ungarn und Österreich Weltmeister. Unterschiede: Bedingt durch eine sehr harte politische Zeit sind meiner Meinung nach die familiären Bande und der menschliche Zusammenhalt in Ungarn noch stärker ausgeprägt, als bei uns in Österreich. Und zumal man in der Vergangenheit sehr oft auch auf vieles verzichten musste, schätzt man die kleinen Dinge des Alltags und weiß sich in der Not sehr schnell zu helfen.
  2. Mein Lieblingsplatz in Österreich ist das Salzkammergut mit den beiden Orten Fürberg am Wolfgangsee und Fuschl. Die Geschichte dahinter: hervorragende Genuss- und Klettermöglichkeiten wie z.B. die Drachenwand am Wolfgangsee, oder der Schober am Fuschlsee. Aber ganz besonders ist, dass man aus der Kletterwand/Drachenwand direkt in den Wolfgangsee springen kann, um sich abzukühlen. Das ist mit Worten nicht zu beschreiben. Den Sprung sollte man natürlich nur wagen, wenn man nicht allzu hoch in der Wand hängt! :-) Danach einen „Traumapfelstrudel“ beim Gasthof Fürberg essen, oder in der privaten Fischerei des Schloss Fuschl frische Saiblinge oder Forellen verkosten, einfach einmalig!
  3. Ich habe schon in vielen Stationen in der ÖW-Welt Halt gemacht: Berlin, Hamburg, Moskau, Kopenhagen, Madrid, Wien, Tokio, Mailand, Budapest.