ÖW Berlin

07.11.2019

ÖW Berlin

v.l.n.r.: Claudia T., Juliane, Pamela, Claudia F., Sören, Verena, Sandra T., Julia, Claudia M., Peggy, Sandra W.

Sören Kliemann 

  1. Es gibt viele Gemeinsamkeiten, aber natürlich auch viele Unterschiede. Während man in Österreich versucht sein Gesicht zu wahren und höflich zu bleiben, spricht der Deutsche Dinge direkt an. Auch kulinarisch und sprachlich gibt es viele Unterschiede, zum Beispiel gibt es in Österreich den Kaiserschmarrn, Würstel mit Saft und Sauer eingelegte Wurst, hier Eierkuchen, Currywurst und Senfei. Und das „hier“ ist in Deutschland „hier“ und nicht wie in Österreich „da“.
  2. Ich bin sehr gerne in der Natur und auch im Urlaub gerne sportlich aktiv. Mein Wohlfühlort dafür in Österreich ist der Berge Seen Trail im Salzkammergut.
  3. Ich bin bereits seit 2005 bei der Österreich Werbung in Berlin tätig - in verschiedensten Bereichen. Seit 2013 habe ich die Teamleitung Marketing inne und seit Juli 2019 bin ich nun Markt Manager in Deutschland.

Claudia Theus

  1. Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede sind die gemeinsame „Deutsche Sprache“ und doch so unterschiedliche Bedeutungen, die Verbundenheit zum Heimatland ist stark spürbar. Besonders Wert legt der deutsche wie auch österreichische Gast auf „Sich Wohlfühlen“, gut aufgenommen werden im Gastland .
  2. Mein Wohlfühlort in Österreich ist bei meiner Mutti zu Hause. Das Zuhause braucht keine Geschichte, es ist eben Heimatglück. :-)
  3. Ich habe im Jahr 1993 angefangen, in der ÖW Deutschland zu arbeiten, zuerst kurz im Urlaubsservice, anschließend im Sekretariat mit ITB-Bearbeitung, Backoffice Presse Hamburg, Buchhaltung. Bis heute kümmere ich mich um die Administration und das Controlling in der ÖW Berlin.

Pamela Ziegler

  1. Österreicher und Deutsche sind sich doch viel ähnlicher als wir manchmal meinen - und die kleinen sprachlichen Feinheiten lernt man im Laufe der Jahre. Der Österreicher könnte manchmal etwas direkter sein und nicht alles schön umschreiben, dann weiß man gerade im Arbeitsumfeld genauer woran man ist. Der Deutsche bringt es doch öfter klarer und direkter auf den Punkt. :-)
  2. Es gibt für mich sehr viele Wohlfühlorte in Österreich: z. B. in Wien früh am Morgen bei einem Lauf durch die Innenstadt; am Achensee, wenn ich früh am Ufer entlang renne und dabei das Farbspiel der aufgehenden Sonne an den umliegenden Bergen beobachten kann und zur Belohnung am Ende des Laufs in den kalten See abtauche. Oder im Nationalpark Hohe Tauern bei einer Wanderung mit der Familie. Hauptsache draußen und in Bewegung!
  3. Ich bin 2003 in die ÖW Berlin eingestiegen, zunächst im Kundenmanagement mit Betreuung der Bundesländer Tirol, Kärnten und Steiermark. 2008 habe ich in den Bereich Messen und ITB gewechselt. Seit 2014 bin ich im Marketing und hier derzeit vor allem für die Urlaub mit Kind Sommer- und Winterkampagnen zuständig.

Juliane Hoppe

  1. Überspitzt in Stereotypen gedacht und auf den Berliner runtergebrochen, ist dieser schon höflich, aber eben auf seine gewisse barsche Art. Er hält sich nicht mit Schnickschnack auf, sondern kommt direkt zum Punkt. Der Berliner hat eine "Jetzt erst recht"-Mentalität, macht das Beste aus allem, redet frei Schnauze, trägt wonach ihm ist und bleibt auch im Chaos gelassen. Er zollt nur denen Respekt die „wat uffn Kasten“ haben und lobt mit: "Da kannste nich meckern." Hart aber herzlich stapft der Berliner durch die Welt und eckt damit beim Österreicher sicherlich an der ein oder anderen Stelle mal ordentlich an.
  2. Wohlfühlen bedeutet für mich vor allem, aktiv in der Natur zu sein. Das kann man ja nahezu überall in Österreich, daher fällt es mir nicht so leicht, einen Ort explizit herauszustellen. Aber ganz besonders viele schöne Erinnerungen habe ich bereits in der Achensee Region sammeln können.
  3. Ich bin noch relativ neu in der ÖW und bin seit Januar 2019 Projekt- und Themenmanagerin.

Verena Haider

  1. Die Wortwahl ist meiner Meinung nach wohl einer der größten Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland: man muss aufpassen was man sagt! :-) "Passt schon!" oder "Geht sich aus!" stößt zum Beispiel oft auf Unverständnis!
  2. Mein Rückziehort in Österreich ist der Attersee – mein Zuhause weg von Zuhause – hier komme ich zur Ruhe und kann richtig entspannen – da brauche ich gar keinen Urlaub am Meer.
  3. Meine Stationen in der ÖW: Ich habevon Oktober 2018 bis März 2019 ein ITB-Praktikum absolviert und bin nun seit April 2019 für Tourismusforschung/Marktforschung, ITB und die Projektleitung "Wohlfühlen DEU" zuständig. Im September 2019 hab ich nun noch die Projektleitung "Kurzreisen 2020" übernommen.

Peggy Hartwich

  1. „Typisch deutsch“, das konnte nicht mal Ranga Yogeshwar ohne längere Recherche beantworten - vielleicht ist Planbarkeit und das Eintakten so typisch wie das schwere deutsche Essen? Und „typisch österreichisch“ ist für mich Traditionsbewusstsein. Am meisten amüsieren mich aber die sprachlichen Unterschiede – Begriffe und ihre Missverständnisse wie z. B. angreifen/anfassen und Füße/Beine und Beistrich/Komma oder ausrasten/ausruhen.
  2. Für mich gibt es nicht nur einen Wohlfühlort in Österreich – ich liebe die weite Sicht über schneebedeckte Gipfel, in der Sonne glitzernden Schnee, ebenso wie den grünen Wald – gesunde Natur eben.
  3. Ich bin seit 2010 für das E-Marketing bei der Österreich Werbung Berlin zuständig.

Julia Kaindl

  1. Obwohl wir in Österreich und Deutschland die „gleiche“ Sprache sprechen, können viele Ausdrücke nicht so einfach übersetzt werden: „Das geht sich nicht aus“ existiert in Deutschland beispielsweise nicht. Im Sinne der deutschen Direktheit gibt es hier nur ein „Ja“ oder „Nein“. So weiß man aber auch gleich woran man ist.
  2. Dahoam is dahoam, darum ist mein Wohlfühlort zu Hause in den Bergen vom Stodertal. Ob vor meiner Haustür, beim Spaziergang rund um den Speicherteich auf der Höss oder einer der vielen Hütten- oder Gipfelwanderung im Toten Gebirge. 
  3. Ich habe in der ÖW Wien angefangen und mich im Partnermanagement um den digitalen Vertrieb und Plattformen gekümmert. Seit 2019 bin ich in der ÖW Berlin für E-Marketing und Kampagnenmanagement zuständig.


Claudia Flaggl

  1. Für mich machen die Menschen den größten Unterschied zwischen Österreich und Deutschland aus. Es leben in  Deutschland 10 Mal so viele Menschen als in Österreich und zwischen Menschen aus dem Süden und dem Norden könnte es nicht mehr Unterschiede geben. Während die Bayern den Österreichern noch sehr nahe sind, ist der Norddeutsche mit seiner kühlen Distanziertheit extrem anders. Wo der Österreicher Kritik gerne vorsichtig verpackt, umschriebt oder erst gar nicht anspricht, gibt es hier eine Direktheit an die ich mich erst gewöhnen musste. Das äußerst sich nicht nur im direkten Umgang sondern auch in einer Sprache die vage Ausdrücke wie „es wird sich schon ausgehen“ oder „das wird schon passen“ nicht verwendet. Auch nach all den Jahren gibt es auch in meiner täglichen Arbeit ganz viele Situation, wo ich diesbezügliche Unterschiede feststelle.
  2. Mein Wohlfühlort ist der Stubenbergsee im schönen Apfelland. Weil es nicht weit von meiner österreichischen Heimat entfernt liegt, habe ich dort schon als Kind gerne sehr viel Zeit verbracht, ob beim Baden im Sommer oder beim Eislaufen im Winter und am Ende kommt jetzt auch mein Mann aus Stubenberg am See. Der Ort begleitet mich also schon mein ganzes Leben lang.

Claudia Marte

  1. In Österreich ist es wie in Bayern: „passt scho!“ – das gibt es sonst in Deutschland nicht. Mein Lieblingswort, das jeder Deutsche kennt und auch verwendet: Gedöns  - ansonsten sind die regionalen Unterschiede zu groß.
  2. Fragt man mich nach meinem Lieblingsort in Österreich, ist die Antwort ganz klar: der Fischersteg in Bregenz - einfach schön! 
  3. Ich bin seit 2018 für die Pressebetreuung Süddeutschland zuständig. Auch die Tourismusforschung und den Convention Bereich konnte ich in den letzten Jahren kennen lernen.

Sandra Wögerer

  1. Gerade wenn es um die Sprache geht, gibt es in Österreich und Deutschland sehr viel mehr Unterschiede, als man vermuten würde: „Das geht sich heuer noch aus“ ist zum Beispiel ein Satz, den in Deutschland niemand versteht.
  2. Ich bin sehr gerne am Lunzer See oder in Marbach an der Donau. Man fühlt sich an beiden Orten etwas, als wäre die Zeit stehengeblieben und ich bin immer gerne am Wasser. Genau dazwischen, in der Nähe von Wieselburg, liegt das Haus meiner Eltern mit großem Garten – für mich der schönste Wohlfühlort.
  3. Ich bin seit Februar 2019 in der ÖW Berlin tätig, bis Juli habe ich mich um PR und Community Management gekümmert. Im August habe ich dann die Pressebetreuung Norddeutschland übernommen.

Sandra Timár

  1. Mein Wohlfühlort in Österreich ist der Bregenzerwald. Die Region habe ich u. a. im Rahmen von zwei Pressereisen kennengelernt und mir gefallen die schöne Landschaft, die hübschen Dörfer und die besondere Architektur dort sehr gut. Außerdem durfte ich in Warth-Schröcken bei einer geführten Schneeschuhwanderung dabei sein und hatte seit etlichen Jahren endlich mal wieder einen Wintertag wie er im Buche steht, mit ganz viel Schnee, blauem Himmel, Sonnenschein und Bewegung an der frischen Luft. Das hat mich langanhaltend glücklich gemacht und so sehr begeistert, dass ich seitdem über Winterurlaub nachdenke (den ich sonst nicht mache).
  2. Meine Stationen in der ÖW: seit Februar 2018 Pressebetreuung Mitteldeutschland


Sabrina Monschein

  1. In meiner bisherigen Zeit in Berlin konnte ich vor allem einen Unterschied feststellen: Die Menschen hier sprechen viel und gerne. Egal ob auf der Straße oder in der Bahn, immer wieder wird man – meist freundlich gesinnt – angesprochen. Das gefällt mir, denn es fördert ein offenes Miteinander. Österreicher sind oft viel indirekter in ihrer Art, was leichter zu Missverständnissen führen kann, jedoch auch oft ein wenig höflicher wirkt.
  2. Mein Wohlfühlort in Österreich ist die Tullner Donaulände. Geboren und aufgewachsen in dem kleinen niederösterreichischen Städtchen habe ich hier schon viele schöne Stunden mit Familie und Freunden verbracht. Angefangen beim alljährlichen großen Feuerwerk, über Konzerte an der im Fluss treibenden Donaubühne, bis hin zu lauen Sommerabenden in den diversen Gastgärten – gewappnet mit genügend Gelsenspray lädt die Donaulände zum Flanieren und Verweilen ein.
  3. Seit Anfang September bin ich glückliche Praktikantin im ÖW Büro Berlin. :-)