Millennium Project

Ein herausragendes Beispiel für die Nutzung kollektiver Intelligenz. Dies ist wohl der Weg zur Lösung der globalen Herausforderungen.
Die gute Nachricht: Die Welt verfügt über ausreichend Ressourcen, um die sich stellenden Herausforderungen zu meistern. Die schlechte Nachtricht: Es fehlt nach wie vor an der Kohärenz gemeinsamer Anstrengungen.Dies ist eine der Aussagen im aktuellen Bericht „State of the Future 2011“ des Millenniums Project, zu dem im Laufe der letzten 15 Jahre an die 2500 Experten aus der Wissenschaft, Politikberatung, Wirtschaft und verschiedenen NGO’s beigetragen haben. Am aktuellen Bericht waren 229 Experten, koordiniert in weltweit 40 Netzwerkknoten (Nodes), daran beteiligt, die 15 Globalen Herausforderungen (siehe Bild oben) zu erarbeiten, zu erklären und Lösungen anzubieten.
Auch der „State of the Future Index“ (SOFI), der aufzeigt in welchen Bereich die Menschen in Zukunft gewinnen oder verlieren werden, ist ein Produkt dieser Initiative. Eine internationale Expertenjury bestimmte 29 Variablen, die bewertet wurden, um so eine 10-Jahres Prognose auf der Grundlage der Daten der vergangenenen 20 Jahre zu erstellen.

Wo wir gewinnen:
— bessere Wasserversorgung
— Lese- und Schreibfertigkeit
— steigende Schülerzahlen
— wachsende Bevölkerung
— steigendes BIP/Kopf
— sinkende Kindersterblichkeit
— Internetnutzer

Wo wir verlieren:
— CO2 Emissonen
— Globale Temeperatur-Anomalien
— Wahlbevölkerung
— Korruption
— Terrorismus
— Flüchtlinge
— Globale Erwärmung

Als europäisches Tourismusland sind wir insbesondere von folgenden vier der fünfzehn angeführten Herausforderungen betroffen: Internet, Wasser, Energiebedarf und Klimawandel – sei es als unmittelbare Herausforderung oder als Chance für unser Land.

State of the Future Index, die 15 Globalen Herausforderungen