Arbeitswelt

Dass es den 9 to 5 Job nicht (mehr) gibt, ist offensichtlich. Doch er wird nicht abgelöst durch einen „9 to 9“ Job oder einen „Arbeite, wann Du willst“ Job. Oder kommen wir doch einmal dorthin?
Creative Industries, Kreative Klasse, Kreative Ökonomie – das ist die Arbeitsform der Zukunft.
Die Komplexität der Produkte, der Prozesse und der Lieferketten steigt, das Umfeld ist instabil. In dieser Umgebung kommen wir mit hoher Arbeitsteiligkeit, mit der Trennung zwischen Denk- und Umsetzungsarbeit nicht mehr weiter.
 
Produktivität entsteht vielmehr aus individueller Einsatzbereitschaft, aus der kreativen Kraft. „Die Stärke unserer Wirtschaft liegt im kreativen Potential der Menschen.“ meint R. Florida (3T’s of economic development: Technology, Talent and Tolerance). Und das sind Menschen, die entweder in freien Berufen tätig sind oder die sich als Teil einer lebendigen Organisation begreifen und auch entsprechend agieren. Dies wird ermöglicht durch das Schaffen partizipativ-netzwerkartiger Organsiationsstrukturen. Denn nur in einem geeigneten Umfeld mit Flexibilität, flachen Hierarchien und mehr Selbstbestimmung wird Kooperation und Produktivität möglich. …