Vertical Farming

… ist das die Antwort auf die wachsende Weltbevölkerung und die fortschreitende Urbanisierung?
 
Es gibt Menschen, die machen sich Gedanken zu Architektur und den Lebensräumen der Menschen.
Und es gibt Menschen, die suchen nach Lösungen für die stark wachsende Weltbevölkerung, die fortschreitende Urbanisierung und wie die Nahrungsmittelproduktion damit Schritt halten kann.
Treffen diese Menschen aufeinander, dann entstehen Lösungen wie das Vertical Farming.
Durch das Vertical Farming Projekt haben auch Städte die Möglichkeit, Nahrung ganzjährig, nachhaltig, platzsparend und konsumentennah (geringere Transportkosten) zu produzieren.
 
Es geht aber auch etwas weniger kostenintensiv wie man beim Urban Farming sehen kann. Auch diese Initiative will von Detroit ausgehend Hunger bekämpfen, doch anstatt neue Gebäude zu errichten, sucht sie vorhandenes, ungenutztes Gebiet entlang von Straßen, auf Dächern, in Hinterhöfen, um dieses zu bepflanzen.
 
Ähnliches betreibt die Garden Guerilla, ausgehend von London. Während jedoch die ersten beiden Initiativen gegen Hunger kämpfen, arbeitet die Garden Guerilla für eine grüne Stadt.
 
Eine weitere Strömung, die aus Bedarf und Umweltbewußtsein entstanden ist, bildet sich in New York. Hier gibt es die Locavores, die das Ziel verfolgen, möglichst nur Lebensmittel zu sich zu nehmen, die innerhalb eines Umkreises von 100 Meilen produziert wurden.
Die Vorteile liegen für sie auf der Hand: durch die kürzeren Transportwege wird die Umwelt weniger belastet, die lokalen kleinen Farmer werden unterstützt und man selbst ernährt sich gesünder und bewusster und auch phantasiereicher. Außerdem schwingt immer ein Hauch von Autonomie mit und dies scheint in Großstädten ein immer wieder aufkeimendes Thema zu sein.
 
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