Urlaubsmobilität: Verkehrsmittel bei der Anreise und vor Ort

Urlaubsmobilität: Verkehrsmittel bei der Anreise und vor Ort

Bereitschaft deutscher Urlauber für alternative Verkehrsmittel wächst.

Die Anteile der Anreiseverkehrsmittel der deutschen Urlauber entwickeln sich seit Jahren stabil: Auto vor Flugzeug, mit deutlichem Abstand gefolgt von Bus und Bahn. Auch bei den Ö-Reisen zeigt der 10-Jahresvergleich keine signifikanten Änderungen: Aktuell werden je 76% der Reisen mit 5+ Tagen Dauer als auch der Kurzreisen nach Österreich mit dem Auto unternommen. An zweiter Stelle folgt bei den Ö-Reisen 5+ Tage der Bus, bei den Ö-Kurzreisen die Bahn und das Flugzeug.

Dennoch zeigt die Studie, dass die Bereitschaft wächst, alternative Verkehrsmittel zu wählen. Dies gilt zwar insbesondere für die Mobilität vor Ort (alternative Verkehrsmittel am Reiseziel werden schon jetzt gerne und oft in Anspruch genommen und das Interesse daran steigt weiter), aber auch bei der Anreise könnten sich Veränderungen ergeben: Für Bus und Bahn zeigt sich ein steigende Anhängerschaft. Die Studie attestiert vor allem den aktuell Jungen (unter 30-Jährige) eine größere Aufgeschlossenheit hinsichtlich alternativer Verkehrsmittel. Dies könnte sich langfristig auswirken (Stichwort: gelerntes Reiseverhalten). Zudem geht der Anteil der Führerschein- und Autobesitzer in den Städten zwar langsam, aber stetig zurück.

Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass viele Faktoren auf die Wahl des Verkehrsmittels einwirken. Angefangen vom problemlosen Gepäcktransport, über das Reiseziel und die Reisebegleitung bis hin zu Führerscheinbesitz oder soziodemografische Merkmale wie Alter oder Lebensphase. Die Gründe und Argumente für ein bestimmtes Verkehrsmittel sind ausgesprochen vielfältig und individuell. Entsprechend hat jedes Verkehrsmittel (egal ob zur An-/Abreise oder vor Ort) seine Anhänger bzw. wechseln die Prioritäten des Einzelnen abhängig von seinen aktuellen Lebensumständen und Reiseinteressen.

Mehr über das Mobilitätsverhalten deutscher Urlauber (Fokus: Österreich-Urlauber)  und deren Veränderungsbereitschaft können Sie in dieser Studie nachlesen. Die Ergebnisse basieren auf dem Modul "Urlaubsmobilität" der Deutschen Reiseanalyse 2015. Eine Kurzinfo steht der österreichischen Tourismusbranche kostenfrei zur Verfügung. Nutzen Sie hierfür bitte das Online-Bestellformular. WiPool-User können die Studie direkt downloaden.