Trends on Tour 2015/01 - down to earth

Trends on Tour 2015/01 - down to earth

Für viele Menschen ist die Natur in ihrem Alltag in weite Ferne gerückt.

Das wäre nun an sich nicht erwähnenswert. Wir sind fest eingebettet in unser soziales Umfeld, Freunde werden wichtiger, die Gesellschaftsstruktur hat sich geändert und das kräftig unterstützt durch die Entwicklung des Social Webs. Die Welt hat sich erweitert und existiert nun sowohl in der realen Offline-Welt als auch in einer noch surreal anmutenden Online-Welt. Und mit dieser können wir uns auch ständig verbinden, wenn wir uns ihr nicht schon verbunden fühlen. In nicht allzu langer Zeit wird „Industrie 4.0“ keine Zukunftsvision mehr, sondern integraler Bestandteil unseres Lebens sein. Den Takt dabei geben die Möglichkeiten der modernen Welt vor.

Die Schwierigkeit dabei ist allerdings, dass wir Menschen die Natur brauchen – einfach nur so. Sie ist für uns mittlerweile ein Ort des Rückzugs geworden, bei dem wir uns entspannen können, Energie tanken und Muße, Ruhe finden können. Sie ist auch ein Ort, an dem wir uns gesund und lebendig fühlen. Frische, unverbrauchte Luft einatmen und den Waldboden unter unseren Füßen spüren, lässt uns wieder Teil von ihr werden.

In den letzten Jahren spürt man wieder verstärkt den Drang hin zur Natur und die Menschen sind einfallsreich. Neben Extrembeispielen wie Guerilla Gardening oder Urban Farming haben auch schon in unseren Alltag integrierte Strömungen wie Bio-Produkte den Hintergrund, die Natur zu erhalten und ihr nicht mehr unnötig zu schaden. Nachhaltigkeit ist fast schon eine selbstverständliche Lebenseinstellung.

Und der Natur an sich wird wieder mehr Gewicht gegeben. Die Sehnsucht nach dem Leben im eigenen Takt, im Gleichklang wird stärker, die Natur gewinnt wieder mehr Aufmerksamkeit. Tatsache bleibt, dass die Natur wieder wichtiger wird und das Streben hinaus in die Natur sowohl versucht wird in den Alltag zu integrieren als auch während des Urlaubs auszuleben.