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Deutsche Reiseanalyse 2022

Deutsche Reiseanalyse 2022

Reiseverhalten und Reiseinteressen der Deutschen 2011 - 2021 mit Fokus auf Österreich

Nach dem deutlichen Einbruch des Reisevolumens im ersten Pandemiejahr 2020 ist die Urlaubsreiseintensität der Deutschen 2021 wieder auf 68% der Bevölkerung 14+ gestiegen. Das entsprach einem Zuwachs von 3,2 Mio. Personen im Vergleich zum Vorjahr, lag aber noch etwa 7 Mio. Personen hinter dem Rekordwert von 2019. Die Kurzurlaubsreiseintensität hat 2021 ebenfalls wieder leicht auf 42% der Bevölkerung zugelegt. Aber auch hier fehlten noch mehr als 8 Mio. Personen, um wieder an die Vorkrisenwerte heranzukommen.  

Corona hat auch zu deutlichen Einschnitten bei den Reisen nach Österreich (1+ Nächtigungen) geführt: Minus 42% im Jahr 2020, weitere minus 19% im Jahr 2021. Der neuerliche Rückgang – während andere Reiseziele wieder zulegen konnten – ist auf den Ausfall der Wintersaison 2020/21 zurückzuführen (Lockdown und Reisebeschränkungen von November 2020 bis Mitte Mai 2021). Insgesamt haben sich die Österreich-Reisen im Vergleich zur Vorpandemiezeit halbiert. Besonders stark von den Rückgängen betroffen waren die Kurzreisen. Diese sind gegenüber 2019 um 64% gesunken. Bei den Reisen mit 5+ Tagen Dauer fiel das Minus mit 39% moderater aus.

Ausführliche Informationen zum Reiseverhalten und den Reiseinteressen der Deutschen in den letzten 10 Jahren (2011 – 2021) mit Fokus auf Österreich können Sie in dieser Studie nachlesen. Diese basiert auf den Ergebnissen der Deutschen Reiseanalyse 2012 - 2022. Eine Kurzinfo steht der österreichischen Tourismusbranche kostenfrei zur Verfügung. Nutzen Sie hierfür bitte das Bestellformular. WiPool-User können die Studie direkt downloaden.