Neues aus Italien

Neues aus Italien

Aktuelle Situation

Seit 13. Februar hat Italien eine neue Regierung an der alle Parteien, außer die rechts-nationale „Fratelli d’Italia“ beteiligt sind. Ministerpräsident Mario Draghi hat sich u.a. für die Wiedereinführung eines eigenen Tourismus-Ministeriums unter der Leitung von Minister Massimo Garavaglia (Partei: Lega) entschieden. Dies wird als deutliches Signal zur Unterstützung des von der Pandemie hart getroffenen Sektors gewertet und soll diesen (Anteil am BIP 13%) bei einen geordneten und raschen Restart unterstützen. Eine der zentralen Forderungen der Branche ist das Vorziehen der Impfung von MitarbeiterInnen in der Tourismusbranche.

Die Verbreitung des Virus  ist regional sehr unterschiedlich. Besonders die Auslastung der Intensivbetten hat sich deutlich reduziert. Zudem zählt Italien zu den EU-Ländern mit den höchsten Impfzahlen. Die starke Verbreitung der britischen Virus Mutante bereitet den medizinisch wissenschaftlichen Beirat der Regierung jedoch Sorgen. Für Einreisen aus Österreich gilt vorerst bis 5. März eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht. „Freitesten“ ist nicht möglich. Ausnahmen gibt es im Geschäftsreiseverkehr.
Die Mehrheit der Regionen ist nach dem italienischen Ampelsystem mittlerweile auf „gelb“ geschalten. Geschäfte, Restaurants und Museen sind wieder - zumindest bis 18.00 Uhr - geöffnet. Die Öffnung der Skigebiete wurde kurzfristig auf 5. März verschoben.  Hotels – in Italien gibt es kein generelles Beherbergungsverbot - und Restaurants und Museen mit individuellen Sicherheitskonzepten geöffnet.  Als „Orange Zonen“ eingestuft sind die Region Abruzzen, Südtirol, Trentino, Toscana, Ligurien und Umbrien. Das Reiseverbot zwischen  Regionen wurde bis zum 25. Februar verlängert.

Viele der italienischen Reiseveranstalter und Reisebüros sind noch – voraussichtlich bis Ende März - in Kurzarbeit (cassa integrazione). Die Tourismusbranche plant allgemein einen Restart zu den Osterferien. Zumindest der Binnentourismus soll dann wieder anlaufen. Auch die Airlines und Eisenbahnunternehmen planen mit Ende März ihr Angebot wieder deutlich aufzustocken. Nachdem die Branche davon ausgeht, dass Fernreisen im heurigen ja nur in Ausnahmefällen möglich sein
wird, weiten die Reiseveranstalter ihre Angebotspalette im Nahbereich aus. Die Nachfrage nach Österreich-Angeboten steigt. Aufgrund der Pandemie unklar bleibt, wie das Angebot an Gruppen- und Busreisen  gestaltet werden kann.

Hier finden Sie Sicherheitsinformationen zu Österreich für italienische Urlauber: Guida per vacanze in sicurezza in Austria

Das ÖW Global Winter Factsheet enthält Daten zu den Eckpunkten der Wintersaison: Zum Download Winter Factsheet Italien

Der Märkte Guide gibt Ihnen allgemeine Informationen zum Markt: Zum Download Märkte Guide Italien