Italien Facts

Italien: Facts

Aktuelle Situation

Seit dem 18.5. sind alle Reisebüros, Restaurants, Bars, Geschäfte, Frisör- und Kosmetik-Salons im ganzen Land wieder geöffnet. Für alle Branchen gilt Maskenpflicht, Sicherheitsabstandsregeln sowie strikte Hygiene- und Verhaltensregeln. Taxis dürfen z.B. nur eine Person befördern und der Bereich zwischen Fahrer und Gast wurde mit Plexiglas-Vorrichtungen getrennt. Die Provinz Südtirol/Bozen hat angekündigt, dass die Hotellerie ab 25. Mai wieder öffnen darf. Tätigkeiten und Dienstleistungen, die im Homeoffice erbracht werden können, sollen weiterhin dort erfolgen. 

News aus der Branche

Mit 18. Mai darf wieder in den jeweiligen Regionen uneingeschränkt gereist werden und die "Autodiciarazione" - das Mitführen einer Begründung für die Reise entfällt. Ab 3. Juni werden die Reiserestriktionen innerhalb Italiens sowie die Einreisebeschränkungen aus Europa aufgehoben. Bereits erweitert wurden Ausnahmeregelungen für Familien- (besonders berücksichtigungswürdige Gründe im familiären Kreis nach §4), Warentransport und Geschäftsreisen sowie dringende Kranken-Hausbesuche italienischer Staatsbürger in Österreich. Die Rahmenbedingungen für die Einreisemodalitäten nach Italien nach dem 3. Juni stehen noch nicht im Detail fest. Eine Quarantäne wird dann nicht mehr notwendig sein. 
Wie die Tageszeitung "La Stampa" berichtet, sehen die Tourismusverantwortlichen eine Rückkehr zu einer Art Tourismus der 60er Jahre, wo die Anreise mit Auto und Zug klar gegenüber der Flugreise dominiert. Kürzere Aufenthalte in idyllischen Orten und Dörfern im In- und nahegelegenen Ausland sollen am Ende zu den Gewinnern zählen. 
Zur Unterstützung der Tourismusbranche plant die Regierung einen "Urlaubsbonus" in der Höhe von € 325 bis 500 (je nach Größe der Familie) für Geringverdiener und Familien mit geringem Einkommen. 

Video und Podcast zu Italien

Mailand, 7. Mai 2020: In dieser Folge von ÖW Global sprechen wir mit Oskar Hinteregger über den italienischen Sommerurlaub. Neben den aktuellen Bestimmungen und der Lage vor Ort widmen wir uns den Wünschen der ItalienerInnen für den Sommer: „Ein Sommerurlaub in Bikini oder Badehose und Maske können wir uns nicht vorstellen". Für österreichische Betriebe empfiehlt Oskar Hinteregger: Kontakt halten und Solidarität zeigen. Die ItalienerInnen vertrauen Österreich als Urlaubsland, das kann der österreichische Tourismus für die weitere Kommunikation nutzen.


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