Der in Karlsruhe geborene Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Seit den 1980er Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche Werke, darunter die „Kritik der zynischen Vernunft", das zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts zählt. Kontrovers diskutiert wurden 1999 seine „Regeln für den Menschenpark".
Sein Hauptwerk ist die Trilogie „Sphären" (1998 - 2004), eine Neuinterpretation der Geschichte der Menschheit unter dem Aspekt der gemeinsamen Raumbildung. Seit 1992 ist Sloterdijk Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, seit 2001 auch Rektor. Gemeinsam mit Rüdiger Safranski moderiert er seit 2002 die Sendung „Das Philosophische Quartett" im ZDF.
Peter Sloterdijk erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 2006 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, 2007 den Lessing-Preis für Kritik der Bibliothek Wolfenbüttel sowie den Europäischen Essay-Preis Charles Veillon und vom Bund Deutscher Architekten den Preis für Architekturkritik 2009.




