Der österreichische Tourismus ist kein Phänomen der Gegenwart. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist die Alpenrepublik ein beliebtes Ziel von Gästen aus der ganzen Welt.
Die Österreich Werbung (ÖW) ist zwar noch nicht ganz so alt, kann aber auf eine lange Geschichte zurückblicken.
Die "Vorgeschichte" des organisierten Österreich-Tourismus beginnt schon im 19. Jahrhundert. Die ersten touristischen Ansätze zu den "Themen" Gesundheit, Städte/Kultur, Erholung allgemein, Tagungen/Ausstellungen et cetera existierten bereits damals.
Durch den Zusammenbruch der Donaumonarchie wurde nicht nur ein immenser Wirtschaftsraum im Zentrum Europas zerstört, vielmehr waren der gesamte Kontinent und auch andere Teile der Welt von politischer Labilität und finanziellen Problemen betroffen. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges hat die Entwicklung des Tourismus in Österreich fürs Erste beendet.
Nach dem Ersten Weltkrieg bringt die Zeit des Wiederaufbaus auch einen beachtlichen Erfolg für den österreichischen Tourismus, der jedoch durch die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg wieder gestoppt wird.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Stunde null. Die österreichische Wirtschaft liegt darnieder. Auch die Fremdenverkehrswirtschaft. Mit dem Währungsschutzgesetz von 1947 wurde der alte Schilling im Verhältnis 3:1 gegen den neuen Schilling eingetauscht. Die Etablierung einer gesicherten Binnenwährung war von wesentlicher Bedeutung für einen wirtschaftlichen Neubeginn und somit auch für das Wiederaufleben des Tourismuslandes Österreich.
Das Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau übernimmt ab 1946 die Aufgaben der Fremdenverkehrspolitik auf Bundesebene und veranlasst die Reaktivierung der Fremdenverkehrswerbung durch die Gründung der "Stelle für den Wiederaufbau der Österreichischen Fremdenverkehrswirtschaft". Daraus wird 1955 der Verein "Österreichische Fremdenverkehrswerbung" mit den Mitgliedern: Bund, die 9 Bundesländer und die Bundeswirtschaftskammer. Auf Beschluss der Generalversammlung wird die ÖFVW 1989 zur "Österreich Werbung".
Nach dem Austritt der Bundesländer im Jahr 2001 sind nunmehr der Bund, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (75%), und die Wirtschaftskammer Österreich (25%) Vereinsmitglieder der ÖW.







