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Der Universitätsdozent, Historiker und Kulturwissenschaftler widmet sich der ebenso explosiven wie kreativen Zeit des „Fin de Siècle" in Wien, in der soziale und intellektuelle Eliten auch den Tourismus „erfanden".
Dr. Wolfgang Maderthaner ist auch Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Vereins für Geschichte der Arbeiterbewegung in Wien.
Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Kultur- und Sozialgeschichte, Urban Studies und Urbane Anthropologie, Massen- und Popularkultur, Cultural Studies/historische Kulturwissenschaften, Theorie der Moderne, Fordismus/Postfordismus, Wissenschafts- theorie und Erkenntnistheorie der Geschichtswissenschaften. Derzeit Leitung eines FWF-Forschungsprojektes zur Biographie Emma Adlers und eines Forschungsprojekts Austrofaschismus im Auftrag der Gemeinde Wien
Zu den Schwerpunktthemen und Forschungsfeldern zahlreiche Publikationen in insgesamt acht Sprachen. Zuletzt: Kultur Macht Geschichte. Studien zur Wiener Stadtkultur in 19. und 20. Jahrhundert, Münster/Wien 2005; Von der Zeit um 1860 bis zum Jahr 1945, in: Peter Csendes/Ferdinand Opll (Hg.), Wien. Geschichte einer Stadt, Band 3: Von 1790 bis zur Gegenwart, Wien/Köln/Weimar 2006. 175-544; Die Selbstabschaffung der Vernunft, Die Kulturwissenschaften und die Krise des Sozialen, Wien 2007 (gem. m. Lutz Musner); Unruly Masses. The Other Side of Fin de Siècle Vienna, (International Studies in Social History, Vol. 13), New York/Oxford 2008; ... der Rest ist Österreich. Das Werden der Ersten Republik 1918-1920, 2 Bände, Wien 2008 (gem. m. Helmut Konrad). L'auto-liquidation de la raison. Les sciences de la culture et la crise du social, Paris 2010 (gem. m. Lutz Musner);
Neoliberalismus und die Krise des Sozialen. Das Beispiel Österreich, Wien/Köln/Weimar 2010 (gem. m. Andrea Grisold und Otto Penz)
18.11.2011

