Best-of-Brauchtum
EU-weit gesucht: jene Destinationen, die ihr immaterielles Kulturerbe am besten für nachhaltige und erlebbare touristische Projekte nutzen. Details über den Award „Destinations of Excellence“ lesen Sie hier.
Bereits zum zweiten Mal zeichnet die Europäische Kommission Destinationen aus, die ihre Ressourcen touristisch nachhaltig nutzen. Die Angebote für die Gäste müssen einerseits positive soziale und ökonomische Effekte in der Region mit sich bringen, andererseits die Natur schonen. Ging es im Vorjahr um die schonende Behandlung der Natur, so steht heuer der Umgang mit den immateriellen Kulturgütern im Fokus des Awards „Destinations of Excellence“.
Die Voraussetzungen
An dem Auswahlverfahren können sich alle österreichischen Regionen bzw. Destinationen beteiligen, die
• aus mindestens zwei Gemeinden bestehen und gemeinsam ein touristisches Angebot oder einen Event umsetzen,
• im Jahr 2006 nicht mehr als 80.000 Nächtigungen pro Gemeinde aufweisen,
• das immaterielle Kulturerbe ihrer Destination buch- und erlebbar machen und
• dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Entzerrung der Hauptsaison leisten
Die Themenbereiche
Die UNESCO definiert fünf Themenbereiche, die immaterielle Kulturgüter näher beschreiben:
• mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen wie z. B. Sagen, Märchen und Legenden
• darstellende Kunst wie Musik, Gesang, typische Tanzformen oder Volkstheater
• Bräuche, Rituale, Feste, Umzüge, Prozessionen oder Spiele, die im Zusammenhang mit Jahreszeiten oder Naturphänomenen stehen
• Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur, z. B. Heilmedizin, Alm- und Viehwirtschaft, Wein- und Gartenbau
• traditionelle Handwerkstechniken zur Herstellung von beispielsweise Lebensmitteln, Kleidung oder Werkzeug
Das Verfahren
An Hand der Bewerbungsunterlagen, die bis 15. Februar 2008 einlangen müssen – Näheres dazu unter www.austriatourism.com/award – wählt eine Expertengruppe in einer ersten Runde sechs Destinationen aus. Deren Projekte nimmt die Expertengruppe an Ort und Stelle genauer unter die Lupe. Auf Basis dieses Praxis-Checks ermitteln die Experten einen Vorschlag von drei Projekten für die nächste Auswahlrunde. Die Vertreter dieser drei Projekte präsentieren im Mai 2008 ihr Angebot vor einer internationalen Jury, die im Anschluss daran die österreichische Siegerdestination kürt.
Die wichtigsten Auswahlkriterien der Jury sind:
• die Innovationskraft des Projekts
• die Umsetzung
• die nachhaltige Wirkung
Die Vorteile des Siegers
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und die Österreich Werbung haben folgende Kommunikationsmaßnahmen geplant. Die Siegerdestination erhält eine Präsentation auf dem ÖW-Portal www.austria.info, ein Promotionvideo über die eigene Region sowie einen Post-Award-Workshop für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Projekts. Darüber hinaus stellen alle europäischen Landessieger ihre Projekte auf dem Europäischen Tourismusforum im Oktober in Paris der Öffentlichkeit vor.
ÖW-Helpdesk
Für die Dauer des Auswahlverfahrens hat die ÖW einen Helpdesk zur Unterstützung der Bewerber eingerichtet:
• Kontakt: Mag. Anna Dorner, Abteilung Strategie und Unternehmensentwicklung, E-Mail: anna.dorner@austria.info
• Die Bewerbungsunterlagen sowie weiterführende Informationen zum Thema „immaterielles Kulturerbe“ sind unter www.austriatourism.com/award abrufbar.
Einsendeschluss
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in zweifacher
Ausfertigung (2 x CD-Rom) und in deutscher Sprache
per Post an die:
Österreich Werbung
z. H. Mag. Anna Dorner
Margaretenstraße 1
1040 Wien
Einsendeschluss ist Freitag, der 15. Februar 2008.
Es gilt das Datum des Poststempels.
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Dr. Silvia Ahrens
Österreich Werbung / PR
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