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All-Inclusive stark gefragt

Wie steht’s mit der Nachfrage nach Urlaub in Österreich? Welche Angebote und Destinationen liegen heuer im Trend? Wie entwickelt sich das Online-Geschäft? Antworten auf diese Fragen gaben dem bulletin Incomer mit beträchtlichem Österreich-Geschäft.

Nina Kreke, Pressesprecherin von Neckermann-Reisen

Wir haben eine sehr erfreuliche Nachfrage im laufenden Winter. Auch mit den Sommerbuchungen sind wir zufrieden – sie liegen sogar über dem sehr guten Vorjahr.

Im Winter steht nach wie vor das alpine Skifahren im Vordergrund. Im Sommer punkten vor allem familienfreundliche Angebote, bei denen Kinder ohne Zuschlag mitreisen, bei denen es Kinderbetreuung im Haus oder im Ort gibt. Im Winter buchen die Gäste in der Regel 7 Nächte, im Sommer sind es etwa 9 Nächte.

Bei uns sind vor allem All-Inclusive-Angebote der Renner. Da wir ein vielfältiges Programm haben, sind die Buchungen in diesem Bereich stark gestiegen. Einen Boom erleben derzeit vor allem Kärnten, die Steiermark und das SalzburgerLand. Auch für die Nebensaisonen gilt: All-Inclusive-Pakete überzeugen unsere Gäste – selbstverständlich neben Preisabschlägen, die in diesen reiseschwachen Zeiten sehr wichtig sind. Für die UEFA EURO 2008™ im Juni gehen wir derzeit noch von gleich bleibenden Gästezahlen aus.

Der Anteil von Österreich-Reisen, die über www.neckermann-reisen.de gebucht werden, liegt bei etwa 20 Prozent.


Hans-Dieter Toth, Geschäftsführer der Eurotours Ges.m.b.H.

Beim Incoming aus Nahmärkten wie Deutschland, den Niederlanden oder auch Großbritannien bemerken wir aufgrund des letztjährigen Schneemangels ein eher zögerliches Buchungsverhalten. Ich glaube aber dennoch an einen erfolgreichen Winter, weil die Kurzfristigkeit bei den Buchungen immer mehr zunimmt und wir gleichzeitig auch neue Kunden gewinnen konnten. Zweistellige Zuwachsraten verzeichnen wir z. B. aus Russland, der Ukraine und Tschechien, aber auch aus dem arabischen Raum. Und aufgrund unserer massiven Aktivitäten im Rahmen von Hofer-Reisen haben wir sogar ein Plus von über 130 Prozent bei Gästen aus Österreich.

Im Sommer wird durch die UEFA EURO 2008™ natürlich zusätzliches Volumen generiert werden. Insgesamt bin ich überzeugt, dass es für den österreichischen Incoming-Tourismus satte Zuwächse zwischen fünf und zehn Prozent geben wird.

Hoch im Kurs liegen vor allem Kurz- und Spontanreisen und hier besonders Städteaufenthalte, Wellness- und Thermenurlaube. Aber ebenso wichtig sind intelligente Pakete mit sinnvollen Inklusivleistungen, die idealerweise auch noch einem bestimmten Thema wie z. B. Bergerlebnis, Kulinarik, Entschleunigung oder Medical Wellness gewidmet sind. Besonders gut verkaufen lassen sich derzeit Städtereisen mit entsprechenden Kulturangeboten. Daneben gewinnen auch Trips mit Gesundheitsaspekt.

Gebucht werden alle Destinationen, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit aus der Masse hervorstechen und bei deren Angebot aus Sicht des Gastes das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Trendig sind nach wie vor auch alle Thermen- und Wellness-Resorts sowie Spezialitäten-Regionen wie die Süd- und Südoststeiermark. Im Sommer werden wieder verstärkt die Seenregionen in Kärnten, aber auch im Salzkammergut nachgefragt.

Zu den Rennern in der Nebensaison gehören sicher Wellness- und City-Trips, aber auch Veranstaltungen sowie Aktiv-Angebote. Für uns als Incomer wäre es wichtig und sinnvoll, wenn die Event-Termine möglichst früh festgelegt werden, damit diese Angebote auch in die Kataloge der Veranstalter aufgenommen werden können. Diese Bewerbung in Millionen von Katalogen wäre von unschätzbarem Wert.


Lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin Februar/März 2008, welche Trends Jens Uwe Parkitny, Vice President & Managing Director von Expedia.de, Georg Kadanka, Executive Director von Mondial und Reinhard Stifter, Leiter TUI Incoming Österreich, für das Tourismusjahr 2008 erkennen.






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23.01.2008
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