Kunst und Wein
Dagmar Kunert leitet seit Juli das Museumszentrum Mistelbach, das zum Teil Hermann Nitsch, Gesamtkünstler und Wahlweinviertler, gewidmet ist. Mit dem bulletin sprach die Geschäftsführerin über Kunst, Wein und Persönliches.
Nennen Sie drei Eigenschaften, die das Museumszentrum Mistelbach (MZM) am besten charakterisieren?
Mutig, hohe Ästhetik und kommunikative städtebauliche Qualität eingebunden in den ländlichen Bereich.
Was unterscheidet das MZM von anderen Museen?
Die Kombination von internationalem und regionalem Aspekt.
Was verbindet Sie persönlich mit dem Weinviertel?
Eine ausgeprägte Sympathie für die Weinviertler und ihre Bodenständigkeit, aber auch für die hiesige Weinlandschaft.
Rund ein Drittel der Ausstellungsfläche des MZM ist Hermann Nitsch gewidmet. Welchen Zugang haben Sie zu dem Werk dieses Künstlers?
Er spricht sehr sensible Seiten der menschlichen Existenz an, ist nicht nur ein faszinierender Philosoph, Gesamtkünstler und Musiker, sondern auch als Person sehr menschlich.
Was bedeutet Kunstvermittlung für Sie?
Den Menschen den Zugang zur Kunst und zum Künstler zu verschaffen – auf unterschiedlichen Ebenen: Nicht-Kenner zur Kunst hinführen und Kenner mit Details vertraut machen.
Warum der Wein ins MZM-Programm eingebunden ist und weitere spannende Details über das Mistelbacher Museumszentrum und zur Person Dagmar Kunert können Sie in der Printausgabe Dezember 07 des bulletin nachlesen, die bei der ÖW erhältlich ist.
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