Die besten Geschichten dem Tourismus! Was fasziniert? Wahre Begeisterung. Was wirkt noch stärker als die schönsten Bilder? Geschichten von Menschen über beglückend Erlebtes, vorgetragen mit Inspiration und Leidenschaft.
Tourismus ist auf besondere Weise gefordert, Geschichten zu erzählen. Nicht das Abschreiten der üblichen Kompanien „Natur!“, „Kultur!“, „Essen!“, „Shopping!“, „Nightlife!“ ist gemeint, sondern das Aufbauen einer Beziehung zu einem Gast oder potentiellen Gast mittels Geschichten. Ohne den Anspruch zu erheben, absolute Weisheit zu besitzen, setzen wir uns in den nächsten Ausgaben des bulletins mit dem Thema „Storytelling im Tourismus“ auseinander, mit dem Erzählen vom Ort der Sehnsucht.
„…und immer wieder vernehmen wir und reden viele Worte“
(aus der Ballade des äußeren Lebens. Hugo von Hofmannsthal)
Doch holen wir zunächst ein wenig aus! Wir kennen die Situation: Auf einer Tagung spricht ein Gutangezogener Marketingchinesisch. Von Strategien wird er nicht müde zu berichten, von Marketingzielen, die man erreichen muss, von Produkten, die zu perfektionieren sind – alles, was er sagt, ist ebenso abstrakt wie plausibel, sodass wir nach jedem Satz laut „NO-NA!?“ rufen wollen, bis wir ruhiger werden, weil uns der Schlaf drückt. Obwohl Experte und höchst erfolgreich, verrät uns der Referent in keinem Wort, was denn der Inhalt seiner schmucken Begrifflichkeiten sei. Mehr noch: zur Erhöhung unserer Pein wirft er PowerPoint Folien an die übermächtige Wand hinter sich, die in jedem Wort dem Vortrag gleichen und blickt fest und sicher vor sich hin.
Den Applaus, den wir ihm spenden, verdankt er unserer guten Kinderstube (und wir verdanken dem Applaus, dass wir nicht eingeschlafen sind), und dass sich der Moderator artig für den überaus spannenden Vortrag bedankt, lässt in uns den Verdacht aufkommen, etwas nicht verstanden zu haben, denn wir können das Glück des Moderators nicht teilen.
Und dann ist der nächste Redner dran: Sein Thema ist ebenso abstrakt wie das seines Vorredners. Wir sind beklommen angesichts eines neuerlichen Fünfundzwanzigminutenangriffs auf unsere Lebenszeit.
Doch da geschieht das Wunder! Der Referent beginnt, zu ERZÄHLEN:
... und wie die Geschichte weiter geht, lesen Sie in der Printausgabe Oktober 07 des bulletin, die bei der ÖW erhältlich ist.
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