2006 wurde zum ersten Mal mehr Geld in Suchmaschinenmarketing investiert als in klassische Online-Anzeigen. Mehr über diese Entwicklung in der europäischen Suchmaschinen-Landschaft lesen Sie hier.
Wer das Internet nutzt, den führt kein Weg an Suchmaschinen vorbei: Weltweit setzen 99 Prozent aller Internetsurfer auf Search-Engines, um gewünschte Inhalte im WWW aufzuspüren. Dabei hat der US-amerikanische Betreiber Google den deutschsprachigen Suchmaschinen-Markt mit 90 Prozent Marktanteil fest im Griff, so Christoph Pichler vom Wiener Search-Engine-Consulter CPC.
Search-Marketing im Trend
„Wenn schon beinahe alle User durch ein Suchportal kommen, sollte man sie auch ebendort abholen“– zu diesem naheliegenden Schluss kommen nun in Europa immer mehr Unternehmer mit einem eigenem Webauftritt. Dementsprechend gibt sich Marketing auf Suchmaschinen-Seiten als der am schnellsten wachsende Bereich innerhalb des gesamten europäischen Werbemarktes, so die aktuelle Studie „Die europäische Suchmaschinenmarketing-Landschaft 2006“ von DoubleClick, einem deutschen Anbieter von eMarketinglösungen. (Welche Maßnahmen das „Suchmaschinen-Marketing konkret umfasst, lesen Sie in unten stehendem Kasten „Vermarktung via Suchportal“.)
Was in den USA bereits seit mehreren Jahren eine Tatsache am Online-Markt ist, gilt seit 2006 auch für Europa: Erstmals hat das Suchmaschinen-Marketing in punkto Werbeausgaben im Internet die „klassische“ Online-Werbung mit Banner, Pop-Ups u. Ä. überholt: 40 Prozent des Internet-Marketingbudgets flossen im Vorjahr in Werbemaßnahmen auf Suchportalen, 36 Prozent gingen auf das Konto von Online-Anzeigen.
Im Vergleich der europäischen „Big Three“-Nationen hat Großbritannien mit 44 Prozent den größten Ausgaben-Anteil im Online-Bereich für Suchmaschinen-Marketing aufzuweisen. Frankreich präsentiert sich als am schnellsten wachsender Markt bei den Search-Engine-Ausgaben und hält bei 38 Prozent Spending-Anteil, während Deutschlands Unternehmen 37 Prozent ihres Online-Budgets für die Suchmaschinenlistung ausgeben. In Deutschland tummeln sich zwar mehr Internetuser als etwa in Großbritannien, trotzdem erwiesen sich die Deutschen bis vor kurzem in der Ausgaben-Relation als „Ausgaben-Muffel“ auf dem E-Commerce-Sektor, so die Doubleclick-Studie.
Mehr über Suchmaschinen-Marketing lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin 6/07, die bei der ÖW erhältlich ist.
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