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Erfolgreiche Saisonen zeigen's vor
Österreichs Tourismus lebt nach wie vor von den zwei Hauptsaisonen Sommer und Winter. Die überwiegende Anzahl an Nächtigungen (75 Prozent) konzentriert sich laut einer aktueller Studie der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in den meisten Destinationen auf einen Zeitraum von fünf bis sieben Monaten. In einigen Regionen wie z.B. in reinen Skigebieten und klassischen See-Badezielen fahren die touristischen Betriebe ihr gesamtes Geschäft in maximal drei bis vier Monaten ein.

Stiefkind Nebensaison
In den so genannten Nach-, Neben- oder Zwischensaisonen, die sich durchschnittlich über ein halbes Jahr erstrecken, läuft das Tourismus-Werk vielerorts auf Sparflamme: Die Jahreszeiten Frühjahr bis Frühsommer sowie Spätsommer bis Herbst erweisen sich nach wie vor als touristische Stiefkinder: Daraus resultiert die logische Konsequenz der Studienautoren: „Der Aufbau von heimischen Ganzjahreszielen als langfristiges Ziel.“ Die Gründe für die Entzerrung der Saisonen liegen nicht nur in der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze und in der Steigerung der touristischen Wertschöpfung, sondern auch in der Einsparung von Kosten, etwa durch die Eindämmung von hohen Erhaltungsbeiträgen der Infrastruktur oder der Mitarbeiterfluktuation.

Vier Saisonen im Visier
„Das Zwei- oder Einsaisonschema ist keinesfalls ein Naturgesetz“, meinen die ÖHV-Experten. Schließlich zeigen einige österreichische Regionen vor, wie sich touristische Spitzenzeiten erfolgreich ausdehnen lassen. Dabei spielt die teilweise Loslösung des regionalen Angebots von unveränderbaren Parametern wie Wetter oder Ferienzeiten eine große Rolle. Die besten Nächtigungsverteilung über das gesamte Jahr erreichen laut ÖHV-Studie Städte- und Thermen- sowie Gesundheitsregionen.

Wien, Salzburg, Graz, Innsbruck und Linz verzeichnen ebenso ein relativ gleichmäßig über das Jahr verteiltes Gästeaufkommen wie das Steirische Thermenland, die Thermenwelt Burgenland oder die oberösterreichischen Thermenregion. Einen weiteren bedeutenden Beitrag auf dem Weg zum saisonalen Gleichgewicht leisten der Geschäfts- und Kongresstourismus wie auch Event- und Kulturangebote.

Wie der Weg zur Ganzjahresauslastung aussehen könnte, zeigen einige erfolgreiche Saisonen vor. Lesen Sie mehr darüber in der aktuellen Printausgabe des bulletin April 2007, die bei der ÖW erhältlich ist.

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03.04.2007
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