Nachhaltigkeit wird groß geschrieben bei der UEFA EURO 2008™. Das Mega-Fußball-Ereignis soll schließlich positive Eindrücke bei Mensch und Wirtschaft hinterlassen. Zudem gibt es den Ankick für neue Akzente in Richtung Umweltschutz.
Vom 7. bis 29. Juni 2008 geht es in Österreich rund zu. Anlässlich der Austragung der UEFA EURO 2008™ wird König Fußball den Thron besteigen. Die beiden Austragungsländer Österreich und die Schweiz beherbergen mit der UEFA EURO 2008™ einen Mega-Event, genauer gesagt das drittgrößte Sportereignis der Welt. Allein in Österreich werden rund zwei Mio. Fans die Stadien und Fanzonen bevölkern – ein Besucheransturm, für den sich die vier Host Citys Wien, Innsbruck, Klagenfurt und Salzburg mittels einer Reihe organisatorischer und baulicher Maßnahmen gerüstet haben.
Erstmals bei einer Sportveranstaltung dieses Kalibers wurde das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in einem eigenen Konzept festgehalten. Österreich und die Schweiz entwickelten mit Unterstützung der UEFA eine Nachhaltigkeitscharta rund um die Ziele Engergie, Klimaschutz, Verkehr, Abfall usw., um zu gewährleisten, dass Umwelt, Wirtschaft wie auch die Bevölkerung während und nach diesem sportlichen Großereignis im Sinne der Nachhaltigkeit profitieren.
Viel mehr als Fußball
Neu geschaffene Infrastruktur (wie z. B. Revitalisierung der Stadien, Straßen- und Parkplatzausbau) sollen der Charta folgend langfristig für die Bevölkerung nutzbar sein. Ein Großteil der städtebaulichen Maßnahmen in den vier Gastgeberstädten wie z. B. die Neugestaltung des Neuen Platzes in Klagenfurt, die mit 8 Mio. Euro zu Buche schlägt, oder die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 in Wien bis zum Stadion, fallen unter die Kategorie „vorgezogene Investitionen“. Die UEFA EM 2008™ sorgte in den Gastgeberstädten als Motor für die rasche Realisierung von längst geplanten bzw. allgemein notwendigen Infrastrukturmaßnahmen.
Umwelt am Ball
Das Fußball-Fest stellt den Klimaschutz vor große Herausforderungen: Das Umweltbundesamt rechet mit ca. 40.000 Tonnen CO2, die zusätzlich anfallen werden. Mit der Initiative „Umwelt am Ball“ sorgen Lebensministerium und das Organisationsteam von „2008 – Österreich am Ball“ dafür, dass rund um die UEFA EURO 2008™ in Österreich nicht nur die Host Citys, sondern auch Organisationen und Unternehmen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt setzen. Das Augenmerk galt dabei dem Ausgleich der CO2-Bilanz während und nach der UEFA EM 2008™. Als Anreiz für die Implementierung von nachhaltigen umweltfreundlichen Maßnahmen in Tourismusbetrieben, Gemeinden und Sportvereinen winkt die Förderung von bis zu 30 Prozent der Kosten für Biomasseanlagen, thermische Gebäudesanierung, Fernwärmeanschlüsse, Solaranlagen u. a.
Welche weiteren Maßnahmen zum Schutz der Umwelt anlässlich der UEFA EURO 2008™ zum Einsatz kommen und wie viel in den Aus- und Umbau der einzelnen Spielstätten investiert wurde, lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin April-Mai 08, die bei der ÖW erhältlich ist
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