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Web 2.0
Was macht das Web 2.0 aus und wie setzen Hoteliers und Tourismusverbände das Special Web erfolgreich ein? Wie kann "User Generated Content" in die Angebotspräsentation einfließen? Ist Blogging ein geeignetes Marketing-Tool für den Tourismus? Das bulletin liefert hier die Antworten. Karin Schmollgruber, Web 2.0-Expertin und Autorin des Tourismusmarketing-Blogs www.FastenYourSeatbelts.at, nahm vor kurzem bei den Schönbrunner Tourismusgesprächen die Chancen des sogenannten "Mitmach-Netzes" für den Tourismus näher unter die Lupe. Dazu hier ein Auszug aus einer Diskussion mit dem bulletin. bulletin: In Tagebüchern schmökern. Das war einmal tabu. Doch seit sich das interaktive Web 2.0 in den Glasfaserkabeln festgesetzt hat, seit es die virtuellen Tagebücher, sprich "Blogs" gibt, seit in Millionen Foren jedermann seine Meinung und Kritik abgibt, sind Webuser zu virtuellen "Häferlguckern" geworden. Ist es das, was das Web 2.0 so erfolgreich macht? Schmollgruber: Eines vorweg: Es gibt Weblogs, die wie Tagebücher zu lesen sind, aber sicher nicht alle. Und Web 2.0 besteht nur teilweise aus Weblogs. Es geht um Beziehungen, Austausch und Engagement, also um das menschliche Grundbedürfnis nach Kommunikation. Die einfachen technischen Instrumente zur Veröffentlichung von Content sollten auch Touristiker nutzen. Denn sie erlauben uns, Geschichten besser zu erzählen. Dazu können wir Videos, Fotos, Berichte oder sonstige Informationen einsetzen. Durch die Vernetzung von Social Network-Instrumenten wie Weblogs, Bewertungs-, Bilder- und Videoplattformen können wir mehr potenzielle Kunden ansprechen. Können wir nicht einfach mit Web 1.0 gut weiter machen? Können Sie, aber dann vergeben Sie sich die Chance, Kunden besser zu informieren. Wie das geht? Durch das Hinweisen auf Bewertungen anderer Gäste. Durch das Herzeigen von Videos und Bildershows, für die auf Flickr und YouTube schier unendlicher Raum online zur Verfügung steht. Bedenken Sie, wer die verschiedenen Web 2.0-Instrumente intensiv nutzt – und diese Zielgruppe wird immer größer - bei dem hinterlassen "Web 1.0"-Seiten ein unbefriedigendes Gefühl. Diesen ‚alten’ Seiten fehlt die ‚menschliche Stimme’. Persönliche Berichte lesen die Konsumenten offenbar lieber als Werbefloskel. Sie vertrauen den privaten Tippern, Fotografen und Filmemachern mehr. Zu all den privaten Reiseberichten kommt dann noch die Bewertungsflut von touristischen Angeboten auf Buchungsplattformen und ähnlichen Sites. Das sieht für mich nach dringendem Handlungsbedarf seitens der Tourismuswirtschaft aus … Was Karin Schmollgruber auf diese und andere spannende Kommentare zum Web 2.0 antwortete, lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin November 07, die bei der ÖW erhältlich ist.

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12.11.2007
 
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