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Weblogs im Tourismus
Was sie können, was sie bringen
„Ein Weblog (engl. Wortkreuzung aus Web und Log), häufig auch Blog, ist ein digitales Tagebuch ... im WWW. Es handelt sich dabei um eine Website, die im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst. Ein Blog ist für den Herausgeber („Blogger“) und seine Leser ein ... Medium zur Darstellung ... des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen“ Quelle: Wikipedia Was kann ein Weblog im touristischen Umfeld leisten? Lesen Sie dazu die Meinung von praktizierender Bloggern. Barbara Zauser, Skiclub St. Anton/Arlberg Im Rahmen meiner Diplomarbeit „Corporate Weblogs – Einsatz im PR- Managementprozess“ entwickelte und startete ich gemeinsam mit dem Tourismusverband St. Anton am Arlberg ein Blog über das Geschehen im Ort. Seit 2005 bin ich als Bloggerin unterwegs und erzähle, was sich hier tut, über die Wetterlage ebenso wie über meine gastronomische Erfahrungen oder Sportveranstaltungen. Mit Erfolg: Schon über 50.000 Besucher klickten sich zu meinen digitalen Aufzeichnungen, davon kommen viele regelmäßig. Ein Blog soll im Idealfall süchtig machen, so spannend sein, dass er Internetuser an eine Seite bindet. Am ehesten lässt sich dieses virtuelle Tagebuch mit einer Glosse in einer Tageszeitung vergleichen. Die wiederkehrenden Leser mögen die Authentizität und die starke persönliche Färbung dieses Kommunikationstools. Mein Blog ist eben kein exakt formulierter Pressetext oder eine andere offizielle Information des Tourismusverbands, nein, die Einträge spiegeln mein persönliches Empfinden und meine Meinung wider, die dann und wann durchaus auch kritisch ausfällt. Und ich schreibe, „wie mir der Schnabel gewachsen ist“. Bevor ein Touristiker ein Blog startet, sollte er gründlich überlegen, ob er mit dem regelmäßigen kreativen Schreiben zurecht kommt und ob die Inhalte auch für mindestens zwei wöchentliche Beiträge reichen. www.stantonamarlberg.blogs.com Richtig Bloggen
  • eigene Sprache beibehalten
  • Authentizität und persönliche Inhalte vermitteln
  • keine werblichen Texte
  • Insiderinformationen verbreiten
  • inhaltliches Konzept vorab überlegen
  • Personalisierung durch Präsentation des Autors/der Autoren
  • fachspezifische Themen (Golf, Reiten, Mountainbiking usw.) thematisieren
  • Gäste zum Mitmachen bzw. Kommentieren auffordern
  • „User generated content“ einbauen
  • regelmäßig Einträge verfassen (mind. zwei Mal pro Woche)
Was andere Blog-Experten wie Roland Dessovic von der Full Service Internet-Agentur elements oder Hannes Treichl von der Agentur für Marketing und Innovationsmanagement über das Blogging im Tourismus zu sagen haben, lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin Mai 2007, die bei der ÖW erhältlich ist.

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02.05.2007
 
Die Mediadaten des bulletin.
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Wissenswertes

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