Ob Historiker, Sportler, Naturwissenschaftler oder Künstler – als Guides vermitteln sie Österreichs Gästen einzigartige Erlebnisse. Welche Qualitäten hier gefragt sind, hat das bulletin recherchiert.
Die Gäste sind anspruchsvoller geworden. Sie wollen nicht nur die Fakten zum Stephansdom kennen, sondern auch die Anekdoten erfahren, die sich um das Wiener Wahrzeichen ranken. Sie möchten ihre Fähigkeiten auf der Skipiste ver - bessern, aber auch wissen, woher der Hüttenwirt kommt. Sie wollen eine Region nicht nur ansehen, sondern sie angreifen – Touristen sind auf der Suche nach einem unvergesslichen Erlebnis, das umso intensiver ausfällt, je besser sie im Urlaub begleitet und betreut werden. Die fachliche und soziale Kompetenz von Fremdenführern und Nationalparkrangern, von Shoppingguides und Skilehrern beschert den Gästen Glücksmomente, die sie nachhaltig inspirieren und bereichern.
Erlebnisse schaffen
In Wien begleiten ca. 800 Fremdenführer rund 1,2 Mio. Gäste pro Jahr, für die sie aus der Fülle der Attraktionen individuelle Programme entwickeln, etwa zu Themenschwerpunkten wie dem heurigen Klimt-Jahr. „Eine Stadt sollte dem Gast immer etwas Neues bieten“, sagt Gertraud Schmidt, Berufsgruppensprecherin der Wiener Fremdenführer in der Wirtschaftskammer Wien. Der Trend geht in Richtung Kleingruppen: Immer öfter verreisen Freunde gemeinsam, die mit ihrem Guide Wien auf möglichst spannende Art entdecken wollen – mit dem Segway, auf dem Rad oder beim Laufen.
Einen ganz speziellen Service für Wien-Gäste bieten die Shoppingguides. Die Einkaufsbegleiterinnen der Agentur „7tm“, selbst Künstlerinnen und Designerinnen, führen Konsumenten abseits der großen Shoppingmeilen in die kleinen Gässchen zu Designerboutiquen, die sich alleine kaum entdecken lassen. So ermöglichen sie ein Einkaufserlebnis nach individuellem Geschmack.
Das Mostviertel „begreifen“, diesem Ziel hat sich „Rent a SEPP“ (Service & Erlebnis mit Profil und viel Persönlichkeit) verschrieben. Das Angebot reicht von Mostverkostungen über Schmiedevorführungen bis hin zum Genussspaziergang durch Waidhofen an der Ybbs. Besonders spannend: Neben Sehenswürdigkeiten vermitteln die SEPPen auch persönliche Geschichten aus ihrer Heimat, weisen Gäste auf versteckte Kostbarkeiten hin und halten für sie Insidertipps bereit.
Individuelle Führungen erfordern Menschen mit ganz speziellen Talenten: Im Mostviertel sind es deshalb oft Einheimische mit fundierter Ausbildung und viel Humor, die ihre Liebe zur Heimat mit Begeisterung auf den Gast übertragen. „Der Guide ist der Vermittler der Leitprodukte unserer Region, also der Mostbirne, des Schmiedeeisens oder des Pielachtaler Dirndls – das soll ein guter Sepp mit verkaufen und mit transportieren“, meint Anita Eybl, Initiatorin von „Rent a SEPP“.
Über welche Kompetenzen individuelle Betreuer von Gästen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sonst noch verfügen sollten, lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin Februar/März 2012, die bei der Österreich Werbung erhältlich ist.





