Die Sehnsucht des modernen Menschen nach der Ursprünglichkeit der Natur nährt den langjährigen Megatrend zum Wandern. Welche Wege Wandersfrauen und -männer von heute einschlagen und welche Ziele sie anpeilen, lesen Sie hier.
Ich geh dann mal heim. Die Ansage meinte Journalist Axel N. Halbhuber im Juni 2009 wörtlich. In Bregenz schlüpfte er in die Wanderschuhe und bewältigte in 59 Tagen den 1.000 Kilometer langen Weitwanderweg 01 bis nach Wien. Halbhuber bloggte dabei regelmäßig auf dem Portal der Österreich Werbung über die Erlebnisse, die man beim Wandern eben hat: „Menschen, die man trifft, Gedanken, die einem einschießen, Blicke, die ins Aug springen …“
Das Netz markierter Wanderwege in Österreich umfasst übrigens über 50.000 Kilometer, also das Fünzigfache der Wanderroute von Bregenz nach Wien. Beinahe ebenso umfangreich wie das Wegeangebot präsentieren sich die Varianten des Wanderns: vom beschaulichen bis zum sportlichen Gehen, von der einstündigen Tour bis zum mehrwöchigen Etappenwandern, vom Themenweg im Weinberg bis zum Gipfel-Hopping im Hochgebirge. So unterschiedlich die Touren auch sein mögen, dennoch verbindet beinahe alle Wanderer ein gemeinsames Hauptmotiv: das Bedürfnis, am Puls der Natur zu sein.
Wiederentdeckt und verjüngt
Im Rahmen des „1. Wandersymposiums“ im Frühjahr 2010 auf der Burgruine Aggstein sprach Jochen Becker vom Deutschen Wanderinstitut von der Wiederentdeckung des Wanderns. Dieser Trend nahm bereits Mitte der 1990-Jahre seinen Ausgang und setzt sich seither fort.
Jeder zweite Wanderfan auf österreichischen Wegen kommt aus Deutschland, jeder vierte aus Österreich, jeder zehnte aus den Niederlanden (Quelle: T-MONA Sommer 2008). Unsere deutschen Nachbarn erweisen sich als wahre Wanderweltmeister. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Wanderverbands ist über die Hälfte der Bevölkerung (rund 40 Millionen Menschen) gern zu Fuß in der Natur unterwegs.
Lesen Sie über die aktuellen Wandertrends und erhalten Sie wertvolle Tipps für die Weggestaltung in der aktuellen Printausgabe des bulletin August-September 2010, die bei der Österreich Werbung erhältlich ist.





