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Die Wein-Persönlichkeiten
Back to the Roots: Stephanie Tscheppe-Eselböck und ihr Ehemann Eduard Tscheppe, ein junges Paar mit „kulinarischem Stammbaum“, setzen mit ihrem Gut Oggau auf unverfälschte Weine und authentische Kulinarik.
Mit dem Gut Oggau haben Sie beide eine neue Marke im burgenländischen Weinbau kreiert. Welche Überlegungen standen dabei im Vordergrund?
Mit dem Erwerb des traditionellen Weinguts Wimmer Anfang 2007, das wir aus dem Dornröschenschlaf weckten, haben wir seine alten Weingärten in den Mittelpunkt unserer Ausrichtung gestellt. Biodynamisch produzierte, herkunftsbezogene, einzigartige Weine wollten wir wachsen lassen, in denen der typische Charakter der Region mit ihren Böden und ihrem Klima zum Ausdruck kommt. Nachdem das Weingut als stattlicher Hof mitten im historischen Ortskern von Oggau steht, lag es dann auch nahe, den Betrieb „Gut Oggau“ zu nennen.
Ihre Weine bezeichnen Sie mit Vornamen, die Etiketten zeigen gezeichnete Porträts in Schwarz-Weiß. Welche Idee steckt dahinter?
Da unsere Weine Persönlichkeiten sind, deren individueller Charakter die Natur prägt, die aber auch, weil naturbelassen, ihre Ecken und Kanten aufweisen, haben wir unsere Weine vermenschlicht und ihnen ein Persönlichkeitsprofil aus unterschiedlichen Charaktereigenschaften zugeordnet. Dieses Profil hat eine Grafikerin in markante, fiktive Porträts umgewandelt. So ist unsere einzigartige Weinfamilie entstanden. Mit den Namen der Weine haben wir auch den Bezug zur Geschichte und der Tradition unseres Guts hergestellt, wie wir sie in alten Aufzeichnungen über das Haus gefunden haben. Mit dieser Idee und Umsetzung konnten wir 2009 den „Goldenen Löwen“ in Cannes für Design gewinnen.
Neben dem Weinbau und -verkauf steht Ihr Hof von Mai bis September als Heuriger offen. Wie würden Sie das Ambiente Ihrer Räumlichkeiten beschreiben?
Wir haben unseren Heurigen behutsam in die alte Bausubstanz integriert. Der Schankraum liegt beispielsweise in der ehemaligen Kornkammer und im Keller bei den alten Baumpressen von 1810, die noch zum Einsatz kommen, kann man unsere Weine verkosten. Unsere Gäste genießen ihren Aufenthalt bei uns im historischen Ambiente, das wir behutsam nach unseren Vorstellungen adaptiert haben.
Wie sieht Ihr Speisenangebot aus? Verfolgen Sie dabei eine spezielle Linie?
Wir servieren klassische Heurigenkost von Bauern und Betrieben aus der Umgebung, die wir aufs Wesentliche reduziert auf den Teller bringen. Dank der ausgezeichneten Grundprodukte der Region sind Fleisch, Wurst, Käse und Gemüse die puristischen Hauptdarsteller auf den Tellern.
Welche Zielgruppen soll Ihr Betrieb ansprechen? Wie haben Sie den Vertrieb Ihrer Weine organisiert? Auf welche Marketingtools setzen Sie? Welche Investitionen planen Sie in den nächsten Jahren?– Was Stephanie Tscheppe-Eselböck und Eduard Tscheppe auf diese und andere Fragen antworten, können Sie in der aktuellen Printausgabe des bulletin August-September 2010 nachlesen, die bei der Österreich Werbung erhältlich ist.
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29.07.2010
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