Mit 15,7 Mio. Ankünften erzielte Österreich im vergangenen Winter einen neuen Gästerekord (rd. +300.000 Ankünfte bzw. +2,0%). Sowohl die Anzahl der inländischen (4,8 Mio.) als auch der ausländischen (10,8 Mio.) Gäste nahm zu (Inländer: +79.000 bzw. +1,7%, Ausländer: +221.000 bzw. +2,1%).
Die Nächtigungen sanken um 1,0% (-632.000) auf 62,1 Mio., im Langfristvergleich bedeutet dies das viertbeste Ergebnis bisher. Inländische Übernachtungen blieben stabil bei 14,9 Mio. (+0,1%), aus dem Ausland (47,2 Mio.) verloren wir 646.000 Nächtigungen (-1,3%).
Auf Grund des hohen Volumens (23,5 Mio. bzw. 50% der Nächtigungen von Ausländern) wirkte sich der Einbruch deutscher Nächtigungen um rd. 1,4 Mio. bzw. (-5,7%) am stärksten auf das Endergebnis aus. Die Rückgänge weiterer Top-Märkte waren vergleichsweise gering: Niederlande (-33.000 bzw. -0,6%), UK (-52.000 bzw.-2,6%), Italien (-22.000 bzw. -1,9%), Dänemark (-13.000 bzw. -1,2%).
Starke, kompensierende Zuwächse gab es aus etlichen Nahmärkten, wie Russland (+213.000 bzw. +26,3%), der Schweiz (+196.000 bzw. +12,6%), Frankreich (+ 45.000 bzw. +6,9%), der Ukraine (+38.000 bzw. +25,3%), Polen (+37.000 bzw. +3,4%), Rumänien (+22.000 bzw. +4,1%). Weiters entwickelten sich alle Fernmärkte positiv. Die größten absoluten Nächtigungssteigerungen zeigten sich aus den USA (+45.000 bzw. +13,0%), Zentral-/Südamerika (+33.000 bzw. +39%) und China (+28.000 bzw. +32,7%).
Quelle: Statistik Austria
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28.07.2011
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