Die Zahl der internationalen Gäste überschritt den bisherigen Höchstwert vom Jahr 2008 (2009 Rückgänge durch Internationale Wirtschaftskrise, 2010 Beginn der Erholung) und erreichte ein Niveau von rd. 503 Mio. (+6%, vorläufige Ergebnisse der UNWTO). Mit einer Ausnahme, der Schweiz (-1,1%), sind die internationalen Ankünfte in allen Destinationen, die ihre Daten zu Redaktionsschluss bekanntgegeben hatten, gestiegen. Montenegro stagnierte. Die relativen Zuwächse bewegten sich zwischen +3% (UK) und rd. +20% in Lettland und Litauen. In Österreich haben die Ankünfte von Gästen aus dem Ausland um +4,5% zugenommen.
Die Auslastung in europäischen Hotels erhöhte sich um rd. 3%. Der deutlich geringere Anstieg der Auslastung im Vergleich zum Anstieg der internationalen Ankünfte legt nahe, dass sich der Inlandstourismus in Europa weniger dynamisch entwickelte.
Im Bericht der European Travel Commission „European Tourism 2011 – Trends and Prospects Quarterly Report 4“ erhalten Sie einen Überblick zur Entwicklung der Ankünfte aus Herkunftsländern in Zielländern. Die Ankünfte aus Deutschland sind 2011 beispielsweise in fast allen europäischen Destinationen gestiegen, in der Slowakei, Bulgarien und Großbritannien haben sie abgenommen.
Ein Sonderkapitel widmet sich der Thematik der Krise der Eurozone. Laut Oxford Economics hätte eine Spaltung der Eurozone dramatische Konsequenzen nicht nur für die wirtschaftlich-finanzielle Stabilität in Europa. Durch die internationale Vernetzung von Banken und Finanzmärkten würde sich ein „Finanzschock“ ergeben, gegen den selbst die großen Schwellenländer nicht immun wären.
Kostenloser Download des Originalberichtes der ETC in Englisch.
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04.04.2012
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