Birgit Mager und Ulrike Retter, GF des Seminarhotels Retter versuchten eine Liste der 10 Do’s und absoluten No-No’s für Frauen im Hotel zu erstellen.
Kein leichtes Unterfangen, tauchte doch der Ruf nach jenen 10 Geboten erst in jüngster Vergangenheit auf den Radarschirmen heimischer Hoteliers auf.
Bei allen mögllichen Do’s and Don’ts gibt es folgende Conclusio der Veranstaltung: Es ist die Authentizität des Angebots und seine in allen Nuancen mitschwingende Fairness, die von Frauen am stärksten wahrgenommen wird, wenn sie reisen.
Die 10 Do’s- Angebote nicht mit "für die Frau" titulieren
- Auf spezifische Frauentypen (Alter, Lebenssituation) in Ansprache Bedacht nehmen
- Audiovisuelle Kommunikation über Urlaub soll qualitätsvoll sein, eine Geschichte erzählen und Emotionen ansprechen.
- Gute Restaurant- und Gangbelüftung
- Gute Beschriftung der einzelnen Hoteleinrichtungen
- Telefonischen Weckruf anbieten
- Ausreichend Licht und Raum für Ablage im Bad schaffen
- Vertrauen aufbauen – z. B. ortskundige Person, die Gäste berät
- Welcome-Gefühl geben (Begrüßungsdrink, Obstkorb, usw.)
- Eine Plattform für das Bedürfnis nach Lob & Kritik geben
Die 10 Dont’s- Angebote als reine Angebote für Frauen bezeichnen
- Klassische Frauenrollen strapazieren
- Bei paarweisen Auftritt Fragen nur dem Mann beantworten
- Aus Frau Meier in einem Schreiben Herrn Maier machen
- Pseudoschnäppchen
- Dunkle unübersichtliche Außenbereiche, Gänge
- Keine Liebe zum Detail (z. B. verstaubte Plastikblumen)
- Vernachlässigung von alltäglicher Ästhetik und Sauberkeit
- Den "Katzentisch" im Speisesaal anbieten
- Unübersichtliche Angebote, die Preis-/Leistungsverhältnis verschleiern
Prof. Birgit Mager präsentierte internationale Forschungsergebnisse über die Business-Reisende:
Frauen reisen anders – mit höherem Anspruch an Sinnlichkeit, Sicherheit und sozialem Verhalten.
02.11.2006