In der Periode November 2007 – März 2008 konnte Österreich 253.481 Ankünfte aus Ungarn verbuchen. Diese Zahl ist um +12,1% höher als im Jahr zuvor. So befindet sich Ungarn unter den TOP 10 der Herkunftsmärkte.
Die Ungarn haben im selben Zeitraum 1.030.959 Nächtigungen in Österreich verbracht, was einen Zuwachs von +12,6% bedeutet. Dies war weit über dem Durchschnitt des Wachstums in der Wintersaison 08/09 der ausländischen und inländischen Nächtigungen in Österreich (+7,4% bzw. +4,0%).
Das größte Wachstum haben die bewirtschafteten Schutzhütten (+78,4%), die Campingplätze (+54,5%), die Privatquartiere am Bauernhof (+38%) und die sonstigen Privatquartiere (+31,9%) verbucht. In allen Hotelkategorien gab es einen Wachstum der ungarischen Nächtigungen von mehr als 10% (insg. +14%). Die gewerblichen Ferienwohnungen und -häuser weisen auch +14% Wachstum auf.
Die ungarischen Touristen haben in Österreich am liebsten in Hotels (579.702 Nächtigungen) genächtigt und die 3 und 4/5-Sterne Hotels preferiert (mit 255.359 und 209.255 Nächtigungen). Die gewerblichen Ferienwohnungen und -häuser folgen den Hotels auf der TOP Liste der Unterkünfte der Ungarn - mit 178.451 Nächtigungen. Auch die privaten Ferienwohnungen und -häuser sind sehr beliebt mit 98.302 Nächtigungen am Bauernhof und 24.138 sonstigen Nächtigungen. In der Kategorie Privatquartier nicht auf dem Bauernhof wurden auch mehr als 40 000 Nächte verbucht (42.109).
Die Bundesländerverteilung sah im Winter 07/08 wie folgt aus: die Steiermark ist die Nr. 1. mit 313.920 ungarischen Nächtigungen, gefolgt von Kärnten (285.237 Nächtigungen) und Salzburg (175.572). Niderösterreich liegt an 4. Stelle mit 92.921, Tirol auf Platz 5 mit 88.091 Nächtigungen, gefolgt von Wien, Oberösterreich, Burgenland und Vorarlberg.
Den größten Zuwachs der ungarischen Nächtigungen konnte man in Niederösterreich (+26,7%), der Steiermark (+21,3%), in Tirol (14,3%), in Oberösterreich (14,2%) und in Salzburg (13%) messen.
Mehr als 81% aller Nächtigungen aus Ungarn in der Wintersaison 07/08 wurden im Februar, Jänner und März realisiert. Der größte Zuwachs zum Vorjahr wurde im November und Dezember gemessen.
(Quelle: Tourmis, Statistik Austria)
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Ein Ungar kommt selten alleine – die Wintersaison 07/08 in Zahlen
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18.06.2008
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