Das österreichische Verkehrskonzept für die UEFA EURO 2008™ wurde am 31.Mai 2007 von Bundesminister Werner Faymann, EURO-Regierungskoordinator Heinz Palme und Turnierdirektor Christian Schmölzer im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt.
Ausgangslage: Experten rechnen im Juni 2008 mit 1,5 Millionen ausländischen Besuchern. "Es gilt“, so meinte Minister Werner Faymann, „die von der Euro 2008 ausgelösten großen Verkehrsströme so umweltgerecht wie nur möglich zu bewältigen. Ziel ist es, dass Gäste, Funktionäre, Medienschaffende und freiwillige Helfer im Juni 2008 größtenteils mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen.“ Die Vorteile liegen auf der Hand: Es entstehen weniger externe Kosten (Stau, Abgas, Lärm), weniger Parkplätze sind erforderlich und eine verstärkte Verkehrslenkung minimiert die Gefahr von Überlastungen.
Das Kombi-Ticket ist während 36 Stunden gültig
Vielleicht wichtigste Maßnahme: Die Einführung des sogenannten Kombi-Tickets, d.h. das UEFA EURO 2008™-Matchticket zählt gleichzeitig auch als Fahrausweis für den öffentlichen Verkehr und zwar am Matchtag und am darauf folgenden Tag bis Mittag. Das Kombiticket gilt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln in der Schweiz sowie auf dem gesamten Netz der ÖBB und der lokalen Verkehrsunternehmen in den Host Cities.
Die Euro 2008 SA investiert in beiden Ländern 5 Millionen € in Sachen Kombi-Ticket. „Eine sinnvolle Investition, die beweist, dass wir Umweltschutz ernst nehmen“, so Turnierdirektor Christian Schmölzer. Regierungskoordinator Heinz Palme: „Ein gut funktionierendes Verkehrskonzept zählt neben den Organisationsbereichen Stadien, Sicherheit, Ticketing und Unterbringung zu den wichtigsten und schwierigsten Aufgaben für die UEFA EURO 2008. Es ist daher besonders erfreulich, dass in beiden Austragungsländern Einigkeit darüber besteht, dem Thema Verkehr höchsten Stellenwert einzuräumen. Die Weiterentwicklung des Kombi-Tickets gegenüber der FIFA Weltmeisterschaft 2006 mit der Einbindung des Fernverkehrs ist ein tolles Angebot für die Fans.“
Weitere Maßnahmen:





