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Tourismus 1900 - 1945
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Erst nach der Jahrhundertwende beginnt die eigentliche Organisation des österreichischen Fremdenverkehrs:

1908:
Angliederung einer "Reichsstelle für den Fremdenverkehr" an das K.u.K. Eisenbahnministerium.

1913:
Konstituierung des "Bundes der österreichischen Fremdenverkehrsverbände" (Alpenländer, Sudeten-, Karpaten- und Adrialänder).

1917/18:
Nach dem Ersten Weltkrieg findet die Organisation des österreichischen Fremdenverkehrs ihre Fortsetzung: Gründung des "Österreichischen Verkehrsbüros"

1920:
laut Bundesverfassung vom 1. 10. 1920 ist Fremdenverkehr kompetenzrechtlich in Gesetzgebung und Vollzug Landessache. Die bisher auf Vereinsbasis arbeitenden Landesverbände für Fremdenverkehr werden zu "Landesfremdenverkehrsämtern".

1923:
Die Bundesregierung betraut das Bundesministerium für Handel und Verkehr, unter Wahrung der Fremdenverkehrskompetenz der Bundesländer, mit der staatlichen Fremdenverkehrsförderung.
Gründung der "Österreichischen Verkehrswerbung Ges.m.b.H.", deren Aufgabe die gesamtösterreichische Verkehrspropaganda ist. Gesellschafter (u. a.): ÖBB, Südbahngesellschaft, DDSG, Österreichisches Verkehrsbüro.

In der Folge werden die ersten Außenstellen in Budapest, Rom, Hilversum, Paris, Stockholm, Köln, London und New York errichtet.

1934:
Laut Bundesverfassung vom 1.5.1934 gilt die Förderung des Fremdenverkehrs im gesamten Bundesgebiet hinsichtlich Gesetzgebung und Vollzug als Sache des Bundes.
Das Bundesgesetz vom 9.10.1934 bildet die Grundlage für die staatliche Organisation der Fremdenverkehrswerbung, laut diesem Gesetz bekommt die Österreichischen Verkehrswerbung den zusätzlichen Namen "Werbedienst des Bundesministeriums für Handel und Verkehr" und ist beauftragt, die gesamte Werbung für den Fremdenverkehr im In- und Ausland durchzuführen.

1938/39:
Auflösung der Österreichischen Verkehrswerbung und ihrer Außenstellen in Aussig, Batavia, Berlin, Bombay, Brüssel, Budapest, Bukarest, Kairo, Johannesburg, Kattowitz, Kopenhagen, London, Mailand, New York, Nizza, Paris, Prag, Stockholm, Reichenberg, Rom, Utrecht, Zagreb und Zürich.

Links
 
22.04.2008
www.pixelio.de
 
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