Das Erbe der Wiener Jahrhundertwende beeinflusst die Kunst bis heute: Mahler und Schönberg revolutionierten die Musik, Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr, Peter Altenberg, Arthur Schnitzler und Karl Kraus führten die Literatur ins zwanzigste Jahrhundert.
Ernst Mach und Sigmund Freud sind aus der Geschichte der Philosophie nicht wegzudenken. Die Architekten Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos prägen das Erscheinungsbild von Wien bis heute. Die Maler Richard Gerstl, Oskar Kokoschka und Egon Schiele sowie Gustav Klimt und sein Kreis um die Secession (mit dem darauf prangenden Motto „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit") bilden das Herz von einmaligen Sammlungen Wiener Museen. Das Belvedere etwa besitzt die weltweit größte Sammlung von Gemälden Gustav Klimts.
Das Jahr 1900 bildet eine Art Meilenstein jener Epoche: Sigmund Freud veröffentlichte in Wien sein bahnbrechendes Werk „Die Traumdeutung". Die Novelle „Leutnant Gustl" von Arthur Schnitzler erschien in der Neuen Freien Presse. Die Oper „Es war einmal ..." von Alexander Zemlinsky wurde an der Hofoper unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Direktor der Hofoper, heute Wiener Staatsoper, war zu jener Zeit Gustav Mahler, und Alexander Zemlinsky war nur einer der zahlreichen Verehrer von Mahlers Frau.
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Gustav Mahler und seine Zeitgenossen
Die Jahrhundertwende in Wien gehört zu den spannendsten Epochen – hier tummelten sich die Genies und hinterließen ihre Spuren bis heute.
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11.12.2009
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